Gemüsepfanne mit Ziegenkäse

Heute habe ich mal wieder einen fleischlosen Tag eingelegt – ja, ab und zu mach ich so Verrücktheiten 😉

Es gab ein Gemüsedurcheinander, um genau zu sein: eine meditteran angehauchte Gemüsepfanne mit Ziegenkäse.

Entstanden ist das Ganze vor langer Zeit, als ich einfach verwertet habe, was ich noch so in der Küche hatte. Inzwischen habe ich das Gericht schon oft gekocht und weiter verfeinert. Hier nun also das momentane Rezept.

  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Dose gestückelter Tomaten
  • 1 EL Balsamico
  • 1-2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer und Kräuter nach Belieben (z.B. meditterane Kräuter oder Provence)
  • Olivenöl zum Anbraten

Die Knoblauchzehe hacken, die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. In wenig Olivenöl glasig dünsten.

Das restliche Gemüse in Würfelchen schneiden – beim Mais kann man sich das natürlich sparen 😉 – und ebenfalls in die Pfanne geben. Von allen Seiten etwas anbraten, dann mit den gestückelten Tomaten aufgießen.

Den Balsamico und den Honig dazugeben und einige Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Zum Schluß wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abgeschmeckt. Den Ziegenkäse würfeln und unterheben. Das Gericht wird jetzt noch mit den Pinienkernen bestreut und voilà, es kann endlich gegessen werden 🙂

Ich mag dieses Gericht total gerne, ich könnte mich da echt reinlegen. Grade der Balsamico und der Honig geben dem Ganzen eine feine Note. Nicht erschrecken: kurz nachdem ihr den Essig hinzugefügt habt, schmeckt das Gemüse viel zu sauer. Wenn ihr aber den Honig ergänzt und alles noch ein wenig köcheln lasst, verfliegt das und es wird perfekt. Apropos Honig: nehmt ruhig einen kräftig aromatischen. Ich hatte einen Kastanienhonig, den mir meine Kollegin aus Kroatien mitgebracht hat – wunderbar! Das Gute an diesem Rezept ist außerdem, dass ihr mit Gemüse und Gewürzen nach Lust und Laune variieren könnt. Je nachdem welche Sorten ihr verwendet, verändert sich der Geschmack ein wenig.

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Vegetarisch gefüllte Paprika

Ich schaue jeden Nachmittag auf SIXX Jamie Oliver. Der Typ ist zwar irgendwie extrem zappelig und übermotiviert, aber ich mag seine Art zu kochen, weil die meisten Gerichte ganz simpel und einfach zuzubereiten sind. Neulich gab es gefüllte Paprika, was mich darauf brachte, doch auch mal wieder welche zu machen. Allerdings wollte ich eine fleischlose Variante ausprobieren. Was dabei herausgekommen ist? Schaut selbst!

Leider nicht so hübsch angerichtet, dafür lecker

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Paprika
  • 4 gehäufte EL Ebly
  • 1 Viertel Zucchini
  • 1 Viertel Fenchelknolle
  • 8 Kirschtomaten
  • 150 g Feta
  • 1 Zweig Minze
  • 1 Zweig Petersilie
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Backofen auf 200° vorheizen.

Ebly in gesalzenem Wasser weich kochen. Das dauert nicht lang, vielleicht so 10 Minuten.

Währenddessen die beiden Paprikaschoten halbieren und entkernen.

Zucchini, Fenchel, Tomaten und Feta fein würfeln und in einer Schüssel vermischen. Minze und Petersilie hacken und dazu geben. Das gekochte Ebly ebenfalls untermischen und dann mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Füllung in die Paprikahälften geben und anschließend in eine Auflaufform setzen. Die Form habe ich mit wenig Olivenöl gefettet, damit nichts anklebt.

Die Form mit Alufolie bedecken und in den Ofen geben. Nach 20 Minuten kommt die Folie runter, die Paprikas bleiben jedoch noch für 10 Minuten im Ofen, damit sie ein bisschen Farbe kriegen.

Fertig! Wir haben ein Brötchen dazu gegessen, es passen aber sicherlich auch Reis oder ein schöner Blattsalat dazu.