Himmelfahrtsausflug

Den gestrigen Feiertag haben wir dazu genutzt, einen Ausflug an den Bodensee zu machen. Das Wetter hat gut mitgemacht und so konnte ich wieder die eine oder andere Aufnahme machen.

Langenargen_4

Wie auch die letzten Male waren wir wieder an der Strandpromenade von Langenargen unterwegs. Um und auf dem See war ordentlich was los, ein ganz mutiger Herr hat sich sogar schon zum Baden ins Wasser gewagt.

Langenargen_3

Dieses schöne Treibholz habe ich am Ufer entdeckt. Wenn ich irgendwann mal einen Garten haben sollte, dekoriere ich den mit Strandgut, habe ich soeben beschlossen.

Fiocca

Auch der Hund meines Bruders hatte seinen Spaß. Beim Stöckchenwerfen hat er sich mutig in die Fluten gestürzt. Wo auf dem Bild allerdings das betreffende Stöckchen abgeblieben ist, kann ich leider auch nicht mehr sagen.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Breitachklamm

Beim Rausgucken auf den winterweißen Hinterhof ist mir eine Wanderung im Allgäu eingefallen, die wir mal vor einigen Jahren unternommen haben. Wir haben die Breitachklamm durchwandert, eine Felsenschlucht, durch die ein Fluss fließt. Hier unten ist die Klamm ein sehr beliebtes Ausflugsziel und so waren wir eigentlich alle schon mal dort, meist im Rahmen einer Klassenfahrt. Diesmal haben wir uns jedoch im Winter auf den Weg gemacht. Ein paar Eindrücke möchte ich euch heute zeigen – die Klamm ist im Sommer schon sehr eindrucksvoll, aber im Winter bei Schnee ist sie meiner Meinung nach nahezu spektakulär.

Anfang_1

Zu Beginn ist alles noch ganz harmlos. Die Klamm ist mit ihren Sahnehäubchen hübsch anzuschauen. Dann wird der Weg  immer steiler und abschüssiger, bis man schließlich in die Schlucht gelangt, die der Fluss über Jahrtausende hinweg geduldig in den Berg geschmirgelt hat.

Fluss

Auf schmalen mit Geländern gesicherten Wegen spaziert man direkt am Rande der Schlucht entlang und muss staunen, was die Natur da zu Wege gebracht hat. Ein bisschen mulmig kann es einem da schon werden, wenn man auf den weit unten liegenden Fluss schaut.

Felshang

Auch der Blick nach oben ist toll. Da bauen sich manchmal große, baumbewachsene Felswände auf und man hat plötzlich das Gefühl ganz klein zu sein… oder in meinem Fall: noch kleiner als sonst 😉

Durchgang

Im Winter gibt es zudem imposante Eisformationen zu sehen, die wie Stalagtiten von den Felsen hängen. Bei diesem Gebilde musste ich ein wenig an den Pilz denken, auf dem die wunderliche Raupe von „Alice im Wunderland“ sitzt.

Eishaus

Manchmal kann man hindurch gehen und die mannshohen Eiszapfen aus nächster Nähe bewundern. Die Dinger sind wirklich riesig.

Wasserfall

Manchmal gefrieren sogar Wasserfälle. Wie kalt muss es wohl sein, dass fließendes Wasser erstarrt?

Die Breitachklamm ist wirklich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, im Winter gefällt sie mir allerdings einen Tick besser. Nur schade, dass man da soviele steile Hänge hoch und runter kraxeln muss, das ist nämlich so gar nicht mein Ding 🙄

Norwegen – Polarlicht

Wie ich hier schon schrieb, haben wir damals als Ziel für unsere Hochzeitsreise Norwegen ausgewählt. Als es um den Reisezeitraum ging, mussten wir nicht lange überlegen. Unsere Hoffnung war, dass wir während unseres Aufenthalts wenigstens einmal Polarlichter sehen können und das klappt nun mal am besten im Herbst oder Winter.

Unser erstes Polarlicht: ganz schwach, aber grade noch erkennbar.

Also sind wir im Oktober gereist und hatten tatsächlich Glück. Jenseits des Polarkreises haben wir in drei Nächten Polarlichter beobachten dürfen. Das Leuchten war nicht sehr stark, aber dennoch gut zu erkennen und einfach wunderschön und faszinierend.

Beim zweiten Mal war es schon besser zu erkennen.

Leider war das Phänomen sehr schwer zu fotografieren. Wegen der Dunkelheit und der verhältnismäßig schwachen Intensität des Leuchtens haben wir die Belichtungszeit natürlich ordentlich hoch geschraubt. So wurde das Polarlicht auf dem Foto zwar gut sichtbar, aber es war ziemlich knifflig die Kamera mehrere Sekunden lang halbwegs still zu halten. Das Stativ hat da leider nicht viel geholfen auf dem schwankenden Schiff. Immerhin haben wir das eine oder andere Foto hinbekommen, das vielleicht keinen Preis gewinnt, aber doch als ausreichender Beweis dient: wir haben sie tatsächlich gesehen, die Aurora Borealis 🙂

Und das dritte Mal – wunderschön!

Am Bodensee

Am Wochenende haben wir mal wieder einen Ausflug in die Bodensee-Region gemacht. Mein Bruder lebt und arbeitet dort nämlich, so haben wir praktischerweise immer eine Anlaufstelle da unten. Leider hat das Wetter nicht mitgemacht: Nebel und Regen, aber sowas von. Also haben wir nach dem Mittagessen beschlossen, nicht an den See zu fahren, sondern nur einen Verdauungsspaziergang in dem Dorf zu machen, in dem mein Bruder wohnt. Was auch nett war, aber nun ja, der Bodensee ist halt schon ’ne andere Hausnummer. Aus diesem Grund gibt’s nun keine aktuellen Impressionen vom schwäbischen Meer, sondern Aufgewärmtes von unserem letzten Besuch im Oktober.

Damals haben wir das so genannte Malereck besucht. Das ist ein Strand in Langenargen, wo die Argen in den Bodensee mündet. Wie man auf dem Foto sehen kann, hat man von dort einen besonders tollen Ausblick auf die österreichischen und schweizer Alpen. Ganz großes Kino, vorallem wenn das Wetter mitspielt.

Und hier noch der Blick in die andere Richtung. Am Ufer haben sich einige geduldige Menschen die Zeit damit vertrieben, Steine aufzutürmen. Das sind die Gebilde am rechten Bildrand. Wir haben den Herrschaften eine Weile zugesehen – unglaublich, mit welch ruhiger Hand sie die Steine ausbalanciert haben. Aber bei der malerischen Kulisse ist das ja wohl auch kein Wunder.

Norwegen – Leuchttürme

Norwegen hat viele Kilometer Küste. Etwa 83.000, um genau zu sein, Fjorde und Inseln mit eingerechnet. Wo man soviel Küste findet, ist der Schiffsverkehr meist ein reger. So auch in Norwegen. Damit die Schiffe sicher navigieren können, gibt es Leuchttürme. Ich fand Leuchttürme schon als Kind toll, das hat sich bis heute nicht geändert. Und so freue ich mich jedes Mal, wenn ich einen sehe und muss ihn natürlich auch sofort fotografieren.

Auf unserer Hochzeitsreise, die wir im Herbst 2009 auf den norwegischen Hurtigruten unternommen haben, hatte ich die Gelegenheit, so einige Leuchttürme zu sehen. Von kleinen, eher unspektakulären bis hin zu den malerischen.

Landegode Fyr bei Bodø

Ein schöner Leuchtturm ist beispielsweise das Landegode Fyr bei Bodø. Das Leuchtfeuer liegt auf einer Schäre und stammt aus dem Jahr 1901. Mittlerweile läuft der Turm natürlich automatisch, dafür kann man heute als Tourist in den umliegenden Häuschen übernachten.

Kjeungskjær fyr vor ØrlandAm besten hat mir aber das Kjeungskjær Fyr vor Ørland gefallen. Auch dieser Leuchtturm steht auf einer Schäre, quasi mitten im Meer, und hat schon einige Jährchen auf dem Buckel. Der Turm stammt aus dem Jahre 1880 und steht unter Denkmalschutz. Drum herum liegt ein Vogelschutzgebiet.

Ich habe gelesen, dass der Leuchtturm bei den Leuchtturmwärtern und ihren Familien nicht sehr beliebt war. „Land“ rund um den Turm ist nicht vorhanden, grade für Kinder war das nichts. Und bei schlechtem Wetter war man anscheinend komplett vom Festland abgeschnitten. Dennoch war der Turm bis in die späten 40er Jahre bewohnt, danach hielt auch dort die Automatisierung ihren Einzug.

Molenfeuer in Vardø

 

Natürlich sind nicht alle Leuchttürme so idyllisch wie Landegode oder Kjeungskjær. An den Hafeneinfahrten stehen meist kleinere Leuchtfeuer. Die Türme sind dann eher unauffällig und mit ihren knapp 10 m auch klein. Dafür sind sie oft mit der lustigen Aufschrift „Sakte Fart“ versehen. So wie das Molenfeuer in Vardø schauen viele Leuchtfeuer entlang der Hurtigrute aus. Oft stehen diese kleinen Feuer auch irgendwo im Nirgendwo an einer Felsklippe, um den Schiffen zu helfen, diese sicher zu umfahren.

Wer noch ein wenig mehr zum Thema lesen möchte, dem sei dieser Artikel im Hurtigruten-Forum wärmstens empfohlen. Ein User, ganz offensichtlich selbst Leuchtturm-Fan, hat sich die Mühe gemacht, die Leuchtfeuer entlang der Route mit Fotos und wissenswerten Details aufzulisten. Eine nette Schmökerei, die zumindest bei mir wieder das Fernweh weckt.

Kräuterwanderung

Zu Weihnachten haben Stefan und ich von meinem Bruder und seiner Freundin eine Kräuterwanderung geschenkt bekommen. Gestern war es dann soweit. Geleitet wurde die Wanderung von einer Heilpraktikerin, die uns alle möglichen Kräuter am Wegesrand gezeigt und erklärt hat. Stattgefunden hat das Ganze in bzw. um Waldenbuch, einem Städtchen in der Nähe von Stuttgart, wo übrigens die quadratisch-praktische Schokolade hergestellt wird.

Wiese bei Waldenbuch

Wiese bei Waldenbuch

Morgens um 10 Uhr sollte es losgehen. Nach einigen einführenden Worten, sind wir dann bei strömendem Regen los spaziert. Schon nach einigen wenigen Metern gelangten wir an saftige Wiesen, auf denen viele Blumen und Kräuter wuchsen. Und so ging es weiter über Wiesen, Felder und ein Stück durch den Wald, wobei sich Regen und Sonne munter abgewechselt haben.

Wir haben viele tolle Pflanzen kennengelernt und es war richtig interessant zu erfahren, was man damit anstellen kann und wie die einzelnen Kräuter wirken. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Rotklee total lecker schmeckt und weibliche Hormone enthält? Stefan war ganz begeistert von dem Kraut und hat auf der Wanderung eine Blüte nach der anderen gemampft. Zur Beruhigung: die Östrogene kommen nur mittels eines chemischen Verfahrens heraus, der Rotkleegenuß ist also für Männlein und Weiblein „ungefährlich“ 😉

Der Wiesenbocksbart ist eine gelbe Blume, die ebenfalls essbar ist. Die Triebe schmecken angeblich ähnlich wie Spargel und auch die Wurzeln kann man essen. Die feinen Blätter haben einen leicht süßlichen Geschmack. Im Herbst sieht der Bocksbart dann aus wie eine Pusteblume, nur etwas struppiger, woher er auch seinen Namen hat. Leider habe ich diese hübsche Blume in unserer Gegend noch nie gesehen.

Wiesenbocksbart

Wiesenbocksbart

Jeder kennt Holunder und sicherlich kennt man auch das eine oder andere Rezept, das man daraus machen kann. Holunder wirkt bei Erkältungskrankheiten, so kann man aus den getrockneten Blüten und der Rinde einen feinen Tee machen. Sehr lecker sollen aber auch der Sirup oder Holundersekt sein. Und was ich auf jeden Fall mal ausprobieren möchte: Hollerküchle. Dafür nimmt man die Blütenrispen und taucht sie in Pfannkuchenteig, anschließend in heißem Fett herausbacken, Puderzucker darüber, fertig! Aus den Beeren selbst kann man Marmelade oder Gelee kochen. Aber Vorsicht – besser nicht an den rohen Beeren naschen, roher Holunder hat nämlich eine durchschlagende Wirkung 😉

Der Spitzwegerich ist sicherlich auch vielen bekannt, er wächst fast überall. Der Saft hilft bei Mückenstichen – dazu einfach die Blätter zwischen den Händen verreiben und auf den Stich auftragen. Die Pflanze hilft zudem bei Erkrankungen der Atemwege. Hier haben wir auch ein interessantes Rezept bekommen. Zuerst einmal geht man in den Garten und gräbt ein etwa 30 cm tiefes Loch. Danach nimmt man ein Schraubglas und bedeckt den Boden mit Spitzwegerich. Anschließend gibt man eine Schicht Honig darauf, anschließend eine Schicht Spitzwegerich und so weiter, bis das Glas voll ist. Das Glas wird nur lose mit etwas Papier verschlossen und schließlich im zuvor gegrabenen Loch versenkt und vergraben. Nach drei Monaten ist der Honig ausreichend gegoren und das Glas kann wieder ausgegraben werden. Ein Löffelchen davon hilft bei Husten oder Halsschmerzen. Noch zwei Tipps: zum Schutz gegen gefräßige Mäuse sollte auf das Glas ein Stück Holz gelegt werden. Außerdem empfiehlt es sich die Stelle zu markieren, damit man später nicht den ganzen Garten umgraben muss, um das Glas zu finden 😀

Knoblauchrauke

Knoblauchrauke

Gut gefallen hat mir auch die Knoblauchrauke. Wie der Name schon sagt, schmeckt sie leicht nach Knoblauch, allerdings viel feiner als Bärlauch. Auch Meerrettich wächst bei uns, was ich ja zuvor überhaupt nicht wusste. Und überhaupt sind viele Kräuter, die im Garten als Unkraut vernichtet werden essbar und zudem recht gesund… so wie Gänseblümchen, Löwenzahn oder Vogelmiere.

Die Wanderung war schön und lehrreich und ich kann sie nur jedem empfehlen, der mal ein wenig mehr über das Grün erfahren möchte, das so am Wegesrand wuchert. Wir haben gestaunt, was man alles essen und woraus man Hausmittelchen brauen kann, eben viel Wissen, das im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Ich habe nur eine kleine Auswahl der Pflanzen vorgestellt, zu denen uns die Heilpraktikerin etwas erzählt hat und musste mich echt bremsen, damit der Artikel nicht noch länger wird. Ich denke, das eine oder andere Kraut werden wir zukünftig in unseren Salaten oder zu Kräuterquark verarbeiten und vielleicht habe ich euch ja nun ebenfalls auf den Geschmack gebracht, mal was „Grünes“ zu versuchen.

An der Nordseeküste

 

Wie ihr ja wisst, haben Stefan und ich einige Tage an der Nordsee verbracht. Als Urlaubsort haben wir uns Büsum ausgesucht.

Am 22. Juli ging’s dann also los, ab an die Norseeküste. Da wir ein klein wenig zu früh da waren, hatte die Dame aus der Pension unser Zimmer noch nicht ganz parat. So schlug sie uns also vor erstmal einen kleinen Spaziergang zu machen, was uns nach der langen Sitzerei nicht ganz ungelegen kam. Natürlich war unser erster Gedanke das Meer. Dieses war direkt in unserer Nähe, von unserer Pension aus konnte man den Deich fast schon sehen. Leider wurden wir enttäuscht. Als wir die Stufen zum Deich erklimmen wollten, wurden wir von einem Senior aufgehalten, der uns erklärte, dass man ohne Gästekarte nicht an den Strand dürfe. Eine solche Gästekarte bekäme man, wenn man die Kurtaxe von € 3,- entrichtet, sei in jeder Pension erhältlich. Grr, na, dann eben nicht. Sind dann eben in eine andere Richtung gelaufen, haben einen netten Park gesehen und dachten uns, dass man da sicherlich eine kleine Runde drehen könnte. Aber nein, auch hier wurden wir wieder aufgehalten – wir hatten den Kurpark erwischt. Immerhin war nach all dem Hin und Her eine halbe Stunde auch vergangen, sodass wir zurück zur Pension gingen, wo wir eincheckten und auch gleich eine Gästekarte erstanden.

Das Watt vor Büsum am Abend

Das Watt vor Büsum am Abend

Der Rest des Urlaubs verlief dann völlig unaufgeregt und ruhig. Wir hatten im Vorfeld nichts geplant und so haben wir jeden Tag auf uns zukommen lassen und nur das gemacht, was uns gerade in den Sinn kam.  Meist bestand dies aus Spaziergängen in Büsum, auf dem Deich oder im Watt. Apropos Watt… ist das schön, barfuß durch den kühlen Sand zu gehen, direkt auf dem Meeresgrund, und Muscheln zu sammeln.

Das Phänomen „Watt“ sehr faszinierend für mich. Ich war ja schon sehr, sehr oft am Meer, dann allerdings am Mittelmeer, wo Niedrig- und Hochwasser nur minimal zu beobachten sind. An der Nordsee bei Büsum jedoch zieht sich das Meer bei Ebbe um 12 km zurück und der „Höhenunterschied“ beträgt stattliche 2,7 m. Das hat mich echt umgehauen. Und so musste ich denn auch gefühlte 5-Drillionen Bilder vom Watt knipsen, ein besonders malerisches seht ihr oben 😉

Klippen von Helgoland

Klippen von Helgoland

Ein weiteres Highlight war die Fahrt nach Helgoland. Meine Sorge, dass ich seekrank werden könnte, war zum Glück unbegründet und so haben wir die 2 Stunden dauernde Schifffahrt sehr genossen. Helgoland selbst ist eine wunderschöne Insel mit aufregender Vergangenheit. Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage wurde sie in der Vergangenheit mehrmals militärisch missbraucht. Das begann im ersten Weltkrieg und gipfelte mit den Nazis, die die Insel nach ihren Vorstellungen umbauten und mit einem Bunkersystem unterhöhlten. Die Engländer haben die Insel letztendlich mit lustigen Bömbchen platt gemacht und noch einige Zeit nach Kriegsende für Sprengversuche benutzt. Inzwischen hat sich Helgoland davon erholt, auch wenn es noch immer mit den Spätfolgen dieser miesen Behandlung zu kämpfen hat. Heute leben etwas über 1000 Einwohner auf der Insel, eine Menge Schafe und eine Menge Seevögel. Außerdem ist Helgoland ein einziger Duty-Free-Shop, was so einige Besucher voll ausgenutzt haben, den Dutzenden von Tüten nach zu schließen, die da bei der Rückfahrt wieder auf’s Schiff geschleppt wurden.

Der Helgoland-Tag war übrigens der einzige Tag, an dem das Wetter konstant so richtig sommerlich schön war. Haben uns dann auch direkt einen Sonnenbrand geholt *lol* An den anderen Tagen gab’s jeden Tag mindestens einmal Regen, am vorletzten Abend sind wir sogar in ein heftiges Gewitter hineingeraten, vor dem wir uns triefnass in ein Fischrestaurant am Hafen gerettet haben. Mmh, Fischrestaurant, gutes Stichwort. Wir haben jeden Tag lecker Fisch gegessen. Wunderbar, wenn die Viecher direkt vom Meer aus auf den Tellern landen. Übrigens hab ich mich in die Büsumer Krabbensuppe verliebt… sooo lecker! Also falls jemand das Rezept dazu hat, nur her damit 😉

Ja, und dann war der Urlaub auch viel zu schnell wieder vorbei. Auf der Rückfahrt gen Süden haben wir noch einen kleinen Stop in Friedrichskoog eingelegt. Dort gibt es eine Robbenaufzuchtstation, die besichtigt werden kann. Auch das war sehr interessant und die Tiere sind einfach zuckersüß. Allerdings war dort echt viel los, vorallem Kinder rannten dort verständlicherweise in rauen Mengen herum. Sind denn auch nicht zu lange geblieben und nachdem wir eine geschlagene halbe Stunde im rammelvollen Souvenirshop an der Kasse gestanden hatten, waren wir dann auch voll bedient und machten uns auf den Heimweg.

Wir haben einige wunderschöne Tage im Norden Deutschlands verbracht. Sehr ruhig zwar, aber für uns war das genau das Richtige. Wer nicht auf Dauerparty à la Malle steht, dem sei die Nordsee ebenfalls wärmstens empfohlen. Hier findet ihr übrigens noch eine kleine Auswahl der 480 Bilder, die wir verknipst haben – viel Spaß beim Gucken!