Blogbar Fotochallenge Nr. 1

Martin von der Blogbar hat zu einer Fotochallenge aufgerufen. Da ich noch nie bei einer solchen Challenge mitgemacht habe, dachte ich, dass ich’s einfach mal versuche. Leider weiß ich nicht, ob ich wirklich jeden Monat einen Beitrag leisten kann, denn wenn unser Kleines erstmal da ist, wird sich bei unserem Zeitmanagement sicherlich einiges zum Unvorhersehbaren ändern 😉

Aber schau mer mal..

Das aktuelle Thema lautet Bäume. Wie’s der Zufall will, knipse ich sehr gerne Bäume, sodass ich doch das eine oder andere Foto in meinem Fundus habe. Ich habe lange meine Bilder durchforstet und hatte einige in der engeren Auswahl, habe mich dann aber letztendlich für dieses Exemplar entschieden.

Baum auf dem Osloer Friedhof
„Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.“ (Christian Morgenstern)

Ich habe zwar auch diverse gerade gewachsene und wesentlich stattlichere Bäume im Repertoire, aber dieses Exemplar habe ich damals vorallem wegen der Wuchsform fotografiert. Ich finde es faszinierend, in welche Richtungen Bäume manchmal wachsen: zwar immer nach oben, aber teilweise doch recht schräg 😉 Dass dieser Baum auf einem Grab steht, machte ihn für mich nur noch interessanter. Ich frage mich wie die beiden Menschen, die darunter begraben sind, zu ihren Lebzeiten so waren.

Entstanden ist das Foto übrigens während unserer Hochzeitsreise nach Norwegen im Herbst 2010 auf dem Friedhof von Oslo.

Und so möchte ich also dieses Bild zu Martins Challenge beitragen. Ich bin gespannt, welche tollen Baumfotos wir diesen Monat noch zu sehen kriegen. Falls ihr teilnehmen möchtet: die aktuelle Challenge läuft noch bis Ende diesen Monats.

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Besuch vorm Fenster

Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

Als ich kürzlich aus dem Fenster schaute, bot sich mir obiges Bild. Ich mag Krähenvögel, daher habe ich sofort die Kamera geholt, um den Eindruck festzuhalten. Außerdem war ich gerade beim Bügeln und da kommt wirklich jede Ablenkung genau richtig 😉

Übrigens ist mir da gleich wieder eines meiner liebsten Poe-Werke eingefallen: „Der Rabe„… auch wenn es sich bei dem Exemplar, das da auf der Birke vor meinem Fenster sitzt um eine ganz normale Krähe handelt, aber wir wollen mal nicht so pingelig sein.

Wie ihr seht, lässt hier der Schnee noch auf sich warten. Dafür haben wir nach wie vor Halloween-Wetter… kalt, neblig und düster. Genau die richtige Kulisse für den schwarzgefiederten Gesellen.