Frohe Weihnachten!

Und schon wieder ist Weihnachten. Bei uns ist es diesmal das erste Weihnachtsfest, das wir zu dritt verbringen und ich bin schon total gespannt wie unsere Süße auf den Weihnachtsbaum reagieren und wie sie sich beim Geschenke Auspacken anstellen wird.

Weihnachtsmann

Apropos Geschenke… von abraxandria habe ich eine Weihnachtskarte erhalten. Der freundliche Weihnachtsmann vom Bild oben darf nun bei mir wohnen. Vielen, vielen Dank, meine Liebe, ich habe mich sehr gefreut, dass du an mich gedacht hast 🙂

Außerdem habe ich ein kleines Anti-Grinch-Gedicht mitgebracht, über welches ich kürzlich in einer Zeitschrift gestolpert bin. Es ist zwar etwas kitschig, aber hey: wenn es eine Zeit gibt, zu der man ein bisschen rührselig werden darf, dann ist das doch schließlich Weihnachten. Die Aussage dahinter finde ich jedenfalls schön und es lohnt sich, zumindest einige Minuten für das Lesen der Zeilen aufzuwenden.

***
 
Wenn keiner mehr an Wunder glaubt
 
 Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
 dann wird`s auch keins mehr geben.
 Den wer der Hoffnung sich beraubt,
 dem fehlt das Licht zum Leben.
 
 Wenn keiner mehr darauf vertraut,
 dass Wunder noch geschehen,
 wie soll der Mensch in seiner Haut
 sein Leiden überstehen?
 
 Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
 musst du`s allein riskieren:
 Im Baum des Lebens,grün belaubt,
 sind täglich Wunder aufzuspüren.
 
***

Das Gedicht stammt von Elli Michler, einer 1923 geborenen deutschen Lyrikerin. Ich kannte sie bis zu diesem Gedicht nicht, habe nun jedoch ein wenig recherchiert und kann sagen, dass Frau Michler viele lesenswerte Texte verfasst hat. Auf ihrer Homepage kann man noch ein wenig mehr davon lesen, für ihre „lebensbejahende Lyrik“ hat sie offenbar sogar das Verdienstkreuz verliehen bekommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich wünsche euch allen ein gemütliches Weihnachten mit vielen schönen Momenten.

Kakao-Espresso-Kugeln

Heute habe ich es endlich geschafft, die erste Ladung Plätzchen zu backen. Vanillekipferl, Haselnussmakronen und Kakao-Espresso-Kugeln sind dabei entstanden. Das Rezept zu letzteren möchte ich gerne mit euch teilen, da es zum Teil auf meinem Mist gewachsen ist. Das Ursprungsrezept stammt aus der DDR und ich habe es letztes Weihnachten von einer lieben Freundin erhalten. Ich habe es damals im Original nachgebacken, allerdings sahen die Kugeln eher wie Fladen aus und sind mir zudem reihenweise zerbröselt, da man sie aufgrund der massig enthaltenen Speisestärke mit Samthandschuhen anfassen muss. Also habe ich dieses Jahr das Rezept für Grobmotoriker umgeschrieben und um eine weitere Geschmackskomponente ergänzt: Espresso.

Kakao-Espresso-Kugeln

Kakao-Espresso-Kugeln

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g Speisestärke
  • 125 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 2 TL Espressopulver
  • Kaffeebohnen zur Dekoration

Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Daraus formt ihr etwa haselnussgroße Kugeln, auf die ihr jeweils ein Kaffeeböhnchen setzt.

Die Kekse sind nach 10-12 Minuten bei 160° C fertig.

Die Plätzchen schmecken wirklich lecker: sehr schokoladig mit einer feinen Kaffeenote. Und das Beste: sie sind ohne großen Aufwand superschnell zu machen.

Frohe Weihnachten!

Ohne viel Aufhebens möchte ich euch allen noch schöne Weihnachten und gemütliche Feiertage wünschen… ich weiß nicht wie’s euch geht, aber ich stecke schon seit gestern mitten im alljährlichen Weihnachtstrubel mit viel Familie und viel lecker Essen. Als kleines Geschenk lasse ich euch das beste Weihnachtsgedicht ever da. Ich hoffe, ihr mögt es genauso gern wie ich.

Weihnachtsbäckerei

In diesem Jahr war ich wirklich fleißig und hochmotiviert, was das Plätzchenbacken angeht. Immerhin sieben Sorten habe ich geschafft:

  • Spitzbuben (mit Himbeermarmelade und Pflaumenmus gefüllt)
  • Kokosmakronen (mit meiner Oma gebacken, sie liebt die Dinger)
  • Vanillekipferl (meine absoluten Lieblinge, ohne geht gar nicht!)
  • Kulleraugen (auch mit meiner Oma gebacken und anstatt mit Marmelade mit Nougat gefüllt *yammi*)
  • Ausstecherle (wie jedes Jahr traditionell mit einer Freundin gebacken)
  • Kakaokugeln (sehen leider eher aus wie Kakaofladen, schmecken aber trotzdem)
  • Orangen-Marzipanplätzchen (heute selbst erfunden, leider hat mir mein bescheuerter Ofen zwei Bleche ziemlich kross gemacht *grr*)
Plätzchenteller

Plätzchenteller

Jetzt werde ich für den Gockel und mich noch zwei Tassen Punsch warm machen und dann werden wir ein wenig unser Sofa pflegen und nebenher Plätzchen knurpsen.

Habt ihr auch gebacken? Welche Plätzchen mögt ihr denn am liebsten?

Weihnachtskarten – Teil I

Momentan habe ich gerade wieder ein Bastelhoch. So sind in den letzten Tagen nicht nur meine Kaffeesterne entstanden, sondern auch vier Weihnachtskarten.

Ich denke, die Fotos sprechen für sich, darum ohne viele Worte hier meine Basteleien der letzten Tage…

Es werden noch weitere folgen, mindestens zwei Ideen schlummern noch in meinem Kopf und ein süßer Stempel will noch verbastelt werden.

Kaffeesterne

Gestern hat mich die Muse geknutscht – die Olle hat mich dazu gebracht, mal wieder zu basteln. Etwas aus Papier gefaltetes sollte es sein, am besten weihnachtlich, vielleicht sogar etwas, das man an den Christbaum hängen kann. Die Idee war schnell gefunden, Sterne aus Notenpapier sollten es werden. Dazu bedurfte es allerdings noch ein bisschen Vorbereitung, denn ich wollte kein blütenweißes Papier. Was macht man also, wenn man keine antiken, vergilbten Notenblätter im Haus hat? Man druckt sich Noten auf normalem Kopierpapier aus und matscht ein wenig mit Kaffee herum.

So entsteht Kaffeepapier... einfach, oder?

Das Papier wird ein wenig zerknüllt und dann auf einer Unterlage ausgebreitet. Als nächstes brauchen wir ein Schälchen mit starkem Kaffee – und zwar so starkem Kaffee, das ihn nicht mal mehr der übelste Koffeinjunkie trinken mag. Ich habe dazu Instantkaffee und Espressopulver benutzt, man erkennt vielleicht auf dem Bild, was für eine dicke Plörre das war. Anschließend tupft und reibt man den Kaffee samt Satz auf das Papier. Hier sollte man etwas vorsichtig sein, da das Papier an manchen Stellen arg durchweicht und somit anfällig für Risse ist. Danach muss man einfach nur warten bis alles durchgetrocknet ist, bei mir hat das etwa einen Tag lang gedauert. Nun wird der Satz abgeklopft und dann kann das Papier verwendet werden. Da es stellenweise arg zerknittert war, habe ich es noch für ein paar Stunden unter einigen dicken Wälzern gepresst.

Heute habe ich mich ans Verbasteln gemacht. In dem Bastelforum, in dem ich regelmäßig unterwegs bin, habe ich einen Link zu dieser Sternchen-Anleitung entdeckt. Die Beschreibung ist englisch, die Bilder sind aber selbsterklärend. Die Sterne sind einfach und relativ fix zu machen. Ich habe heute für den Anfang drei Stück gefaltet, es folgen aber definitiv noch weitere.

Sternchen, die lecker nach Kaffee duften

Ich finde die Sterne wirklich hübsch und gerade mit dem Kaffeepapier schauen sie richtig schick vintage-mäßig aus. Da unsere Baumkugeln rot-bräunlich gehalten sind, passen die Sterne sicherlich super dazu. Ich bin schon gespannt!