Pesto alla Genovese

Am Wochenende habe ich Pesto gemacht. Drei Töpfchen Basilikum habe ich dafür radikal abgeerntet, da ich gleich die doppelte Menge gemacht habe, um zwei Gläschen verschenken zu können. image

Ich gestehe, dass ich oft fertigen Pesto kaufe, weil das einfach unschlagbar schnell geht – und manchmal muss es das einfach mit Kleinkind und Baby. Aber das fertige Zeug kommt natürlich keinesfalls mit der selbstgemachtem Variante mit, die zugegebenermaßen auch nicht so lange in der Zubereitung dauert.

Hier nun also das Rezept von meiner liebsten italienischen Rezepteseite.

Für 4 Portionen Pesto alla Genovese benötigt ihr:

  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas grobes Meersalz
  • 50 gr schöne Basilikumblätter ohne Macken
  • 100 ml Olivenöl
  • 30 gr Pecorino
  • 70 gr Parmigiano Reggiano
  • 15 gr Pinienkerne

Die Zutaten habe ich mit dem Pürierstab schön fein zerkleinert und fertig.

Im Original wird alles nacheinander im Marmormörser zerkleinert, aber da war ich zu faul dazu. Das Ergebnis ist trotzdem lecker.

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Ganz simpel, so mag ich das. Manchmal sind die einfachsten Dinge einfach die besten.

Räucherlachsschnecken

Heute gibt es von mir ein ganz schnelles Rezept für leckere Blätterteigschnecken. Vor einer Weile habe ich das Rezept aus dem Ärmel geschüttelt, als ich eine feine Nascherei zum „schnell mal von der Hand Essen“ wollte. Neumodisch heißen so Sachen ja Fingerfood 😉

Blätterteig

Hier ausnahmsweise mit grünem Spargel

So wird’s gemacht:

  • 1 Rolle fertigen Blätterteig
  • etwa 1/2 halben Becher Kräuterfrischkäse (mir schmeckt da die Sorte „Französische Kräuter“ von Bresso)
  • 3-4 Scheiben Räucherlachs
  • 3 Lauchzwiebeln

Der Blätterteig wird ausgerollt und gleichmäßig mit dem Frischkäse bestrichen.

Den Lachs zupft ihr einfach in kleinere Stückchen, die ihr auf dem Teig verteilt. Die Lauchzwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und ebenfalls über den Teig gestreut.

Nun rollt ihr das Ganze von der langen Seite her auf und schneidet mit einem Sägemesser etwa 2 cm dicke Scheiben ab. Die Schnecken legt ihr auf ein Backblech und backt sie gemäß der Angaben auf der Packung.

Fertig! Ich sagte doch: geht ratzfatz. Beim letzten Mal habe ich die Schnecken etwas abgewandelt, indem ich 4 Stangen grünen Spargel in wenig Olivenöl rundum angebraten habe, diesen dann in kleine Stückchen geschnitten und mit der üblichen Füllung in den Blätterteig eingerollt habe. Eine Saisonvariante sozusagen 😉

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Zitronen-Mandel-Cupcakes

Auf Wunsch von momo gibt es heute nun also das Rezept für die Zitronen-Mandel-Cupcakes aus dem vorangegangenen Artikel. Ich habe die Cupcakes heute extra nochmals nachgebacken, aus Gründen der Qualitätssicherung sozusagen 😉 Sie schmecken schön zitronig und ich finde, das feine Mandelaroma passt da gut dazu.

Cupcakes

Und so wird’s gemacht:

  • 125 g Mehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 EL Milch

Das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel sieben und die restlichen Zutaten dazu geben. Dann alles mit viel Liebe und etwas Geduld zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Masse reicht für 12 Muffinförmchen. Gebacken wird das Ganze bei 200° C für 15 Minuten.

Beim letzten Mal habe ich die Cupcakes mit einem Topping aus Frischkäse und weißer Schokolade garniert, welches ich mit dem Mark einer Vanilleschote verfeinert hatte. Das Rezept hatte ich schon mal gepostet, nämlich hier. Heute war ich jedoch faul und habe einfach eine gekaufte Vanilleglasur verwendet und eine ganze Mandel darauf gesetzt. Passt auch 😉

Ostergelee Karotte-Orange

Passend zu Ostern habe ich mir wieder eine Gelee-Variante einfallen lassen. Ja, es mag etwas ungewöhlich anmuten, aber ich habe dafür Karottensaft verarbeitet. Und ich muss sagen: mir schmeckt’s. Euch vielleicht ja auch?

Textmarker-Stulle

Textmarker-Stulle

  • 1 Paket Geliertraum
  • 2 Päckchen Zitronensäure
  • 800 ml Karotten-Direktsaft
  • 200 ml Orangen-Direktsaft
  • 1-2 EL Honig

Die Säfte und den Zucker in einem Topf mischen. Den Honig hinzugeben – je nach gewünschter Intensität nehmt ihr einen oder zwei Esslöffel Honig. Ich habe einen sehr intensiven Kastanienhonig verwendet, da hätte im Nachhinein auch nur ein Esslöffel gereicht.

Das Ganze unter Rühren erhitzen. Sobald es anfängt zu sprudeln, gebe ich die Zitronensäure hinzu. Noch 5 Minuten kochen lassen und dann sofort in heiße, saubere Gläser füllen.

Die fertig befüllten Gläser - ich mag die Farbe

Die fertig befüllten Gläser – ich mag die Farbe

Ich finde das Gelee richtig lecker und außerdem gibt es etwas Abwechslung auf’s Brot. Den Härtetest bei meiner kleinen Tochter hat der Aufstrich heute morgen auch schon bestanden. Und die Farbe sieht einfach klasse aus.