Norwegen: Möwen

Für die liebe Abraxandria, die total auf Möwen steht und daher bei jeder Gelegenheit Fotos dieser Tierchen in ihrem Blog zeigt, habe ich mal die gelungensten Möwenbilder aus Norwegen zusammengeklaubt.

Dieses Foto ist vom Schiff aus entstanden. Die Möwe war freundlich genug, so lange über uns zu kreisen bis wir ein annehmbares Bild von ihr im Kasten hatten.

Diese Möwe haben wir am Oslofjord angetroffen. Nach dem Besuch des Wikingermuseums und des Freiluftmuseums haben wir es uns mit einem Cappuccino am Wasser gemütlich gemacht. Das Wetter war toll und so haben wir zusammen mit den Möwen die Sonne genossen.

Einmal haben wir in Oslo in einer bekannten Fast Food Kette diniert. Dabei haben wir diesen schelmischen Kumpel angetroffen:

Anscheinend hatte der Vogel auch Hunger auf Burger und hat die Tüten aus dem Müll durchsucht. Bis auf ein Päckchen Salz hat er leider nichts entdeckt.

Anschließend hat es sich die Möwe auf einem der Tische gemütlich gemacht, um die anderen Gäste kritisch zu beäugen und sie so vielleicht zur Herausgabe einiger Pommes zu bewegen. Kurz darauf kam dann ein Angestellter und hat das Federvieh vertrieben. Schade.

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Norwegen – Polarlicht

Wie ich hier schon schrieb, haben wir damals als Ziel für unsere Hochzeitsreise Norwegen ausgewählt. Als es um den Reisezeitraum ging, mussten wir nicht lange überlegen. Unsere Hoffnung war, dass wir während unseres Aufenthalts wenigstens einmal Polarlichter sehen können und das klappt nun mal am besten im Herbst oder Winter.

Unser erstes Polarlicht: ganz schwach, aber grade noch erkennbar.

Also sind wir im Oktober gereist und hatten tatsächlich Glück. Jenseits des Polarkreises haben wir in drei Nächten Polarlichter beobachten dürfen. Das Leuchten war nicht sehr stark, aber dennoch gut zu erkennen und einfach wunderschön und faszinierend.

Beim zweiten Mal war es schon besser zu erkennen.

Leider war das Phänomen sehr schwer zu fotografieren. Wegen der Dunkelheit und der verhältnismäßig schwachen Intensität des Leuchtens haben wir die Belichtungszeit natürlich ordentlich hoch geschraubt. So wurde das Polarlicht auf dem Foto zwar gut sichtbar, aber es war ziemlich knifflig die Kamera mehrere Sekunden lang halbwegs still zu halten. Das Stativ hat da leider nicht viel geholfen auf dem schwankenden Schiff. Immerhin haben wir das eine oder andere Foto hinbekommen, das vielleicht keinen Preis gewinnt, aber doch als ausreichender Beweis dient: wir haben sie tatsächlich gesehen, die Aurora Borealis 🙂

Und das dritte Mal – wunderschön!

Blogbar Fotochallenge Nr. 1

Martin von der Blogbar hat zu einer Fotochallenge aufgerufen. Da ich noch nie bei einer solchen Challenge mitgemacht habe, dachte ich, dass ich’s einfach mal versuche. Leider weiß ich nicht, ob ich wirklich jeden Monat einen Beitrag leisten kann, denn wenn unser Kleines erstmal da ist, wird sich bei unserem Zeitmanagement sicherlich einiges zum Unvorhersehbaren ändern 😉

Aber schau mer mal..

Das aktuelle Thema lautet Bäume. Wie’s der Zufall will, knipse ich sehr gerne Bäume, sodass ich doch das eine oder andere Foto in meinem Fundus habe. Ich habe lange meine Bilder durchforstet und hatte einige in der engeren Auswahl, habe mich dann aber letztendlich für dieses Exemplar entschieden.

Baum auf dem Osloer Friedhof
„Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.“ (Christian Morgenstern)

Ich habe zwar auch diverse gerade gewachsene und wesentlich stattlichere Bäume im Repertoire, aber dieses Exemplar habe ich damals vorallem wegen der Wuchsform fotografiert. Ich finde es faszinierend, in welche Richtungen Bäume manchmal wachsen: zwar immer nach oben, aber teilweise doch recht schräg 😉 Dass dieser Baum auf einem Grab steht, machte ihn für mich nur noch interessanter. Ich frage mich wie die beiden Menschen, die darunter begraben sind, zu ihren Lebzeiten so waren.

Entstanden ist das Foto übrigens während unserer Hochzeitsreise nach Norwegen im Herbst 2010 auf dem Friedhof von Oslo.

Und so möchte ich also dieses Bild zu Martins Challenge beitragen. Ich bin gespannt, welche tollen Baumfotos wir diesen Monat noch zu sehen kriegen. Falls ihr teilnehmen möchtet: die aktuelle Challenge läuft noch bis Ende diesen Monats.

Norwegen – Leuchttürme

Norwegen hat viele Kilometer Küste. Etwa 83.000, um genau zu sein, Fjorde und Inseln mit eingerechnet. Wo man soviel Küste findet, ist der Schiffsverkehr meist ein reger. So auch in Norwegen. Damit die Schiffe sicher navigieren können, gibt es Leuchttürme. Ich fand Leuchttürme schon als Kind toll, das hat sich bis heute nicht geändert. Und so freue ich mich jedes Mal, wenn ich einen sehe und muss ihn natürlich auch sofort fotografieren.

Auf unserer Hochzeitsreise, die wir im Herbst 2009 auf den norwegischen Hurtigruten unternommen haben, hatte ich die Gelegenheit, so einige Leuchttürme zu sehen. Von kleinen, eher unspektakulären bis hin zu den malerischen.

Landegode Fyr bei Bodø

Ein schöner Leuchtturm ist beispielsweise das Landegode Fyr bei Bodø. Das Leuchtfeuer liegt auf einer Schäre und stammt aus dem Jahr 1901. Mittlerweile läuft der Turm natürlich automatisch, dafür kann man heute als Tourist in den umliegenden Häuschen übernachten.

Kjeungskjær fyr vor ØrlandAm besten hat mir aber das Kjeungskjær Fyr vor Ørland gefallen. Auch dieser Leuchtturm steht auf einer Schäre, quasi mitten im Meer, und hat schon einige Jährchen auf dem Buckel. Der Turm stammt aus dem Jahre 1880 und steht unter Denkmalschutz. Drum herum liegt ein Vogelschutzgebiet.

Ich habe gelesen, dass der Leuchtturm bei den Leuchtturmwärtern und ihren Familien nicht sehr beliebt war. „Land“ rund um den Turm ist nicht vorhanden, grade für Kinder war das nichts. Und bei schlechtem Wetter war man anscheinend komplett vom Festland abgeschnitten. Dennoch war der Turm bis in die späten 40er Jahre bewohnt, danach hielt auch dort die Automatisierung ihren Einzug.

Molenfeuer in Vardø

 

Natürlich sind nicht alle Leuchttürme so idyllisch wie Landegode oder Kjeungskjær. An den Hafeneinfahrten stehen meist kleinere Leuchtfeuer. Die Türme sind dann eher unauffällig und mit ihren knapp 10 m auch klein. Dafür sind sie oft mit der lustigen Aufschrift „Sakte Fart“ versehen. So wie das Molenfeuer in Vardø schauen viele Leuchtfeuer entlang der Hurtigrute aus. Oft stehen diese kleinen Feuer auch irgendwo im Nirgendwo an einer Felsklippe, um den Schiffen zu helfen, diese sicher zu umfahren.

Wer noch ein wenig mehr zum Thema lesen möchte, dem sei dieser Artikel im Hurtigruten-Forum wärmstens empfohlen. Ein User, ganz offensichtlich selbst Leuchtturm-Fan, hat sich die Mühe gemacht, die Leuchtfeuer entlang der Route mit Fotos und wissenswerten Details aufzulisten. Eine nette Schmökerei, die zumindest bei mir wieder das Fernweh weckt.