Best of Instagram Mai

Sapperlott! Da ist der Juni schon fast zur Hälfte vorbei und ich rücke erst heute mit meinen Mai-Eindrücken an. Hier daher ruckzuck die Bilder.

Muttertagstorte

Wie jedes Jahr habe ich meiner Mama zum Muttertag einen Kuchen gebacken. Dieses Mal ist es eine Erdbeer-Sahne-Torte geworden. Jammi!

Windrad

Vergangenen Monat haben wir außerdem die Eltern meines Mannes besucht. Auf dem immerhin 600 km langen Weg dorthin habe ich mir die Zeit damit vertrieben, gelegentlich aus dem Autofenster heraus zu knipsen. Ich mag Windräder!

Trabihaus

Meine Schwiegereltern haben einen schönen großen Garten, in dem nicht nur Hühner leben, sondern auch dieser alte Klassiker. Mein Schwiegervater hat den ausrangierten Trabi aufgebockt, als mein Mann und sein Bruder noch klein waren. Über eine Leiter kann man hinein klettern. Wer hatte als Kind schon so ein außergewöhnliches Baumhaus?

Regen

Ansonsten hat’s im Mai eigentlich dauernd geregnet. Mal schaun, was dieser Monat so bringt…

Himmelfahrtsausflug

Den gestrigen Feiertag haben wir dazu genutzt, einen Ausflug an den Bodensee zu machen. Das Wetter hat gut mitgemacht und so konnte ich wieder die eine oder andere Aufnahme machen.

Langenargen_4

Wie auch die letzten Male waren wir wieder an der Strandpromenade von Langenargen unterwegs. Um und auf dem See war ordentlich was los, ein ganz mutiger Herr hat sich sogar schon zum Baden ins Wasser gewagt.

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Dieses schöne Treibholz habe ich am Ufer entdeckt. Wenn ich irgendwann mal einen Garten haben sollte, dekoriere ich den mit Strandgut, habe ich soeben beschlossen.

Fiocca

Auch der Hund meines Bruders hatte seinen Spaß. Beim Stöckchenwerfen hat er sich mutig in die Fluten gestürzt. Wo auf dem Bild allerdings das betreffende Stöckchen abgeblieben ist, kann ich leider auch nicht mehr sagen.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Best of Instagram April

Beim Tippen des letzten Artikels ist mir eine neue Kategorie für meinen Blog eingefallen: Best of Instagram. Ich möchte ab sofort gerne jeden Monat eine kleine Auswahl an Bildern zeigen. Im April habe ich wieder einiges geknipst und bei Instagram eingestellt.

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Wir hatten einige schöne, sonnige Tage im April. Offenbar so viele, dass sich das Wetter genötigt sah, ein Gewitter vorbei zu schicken. Im Anschluss wurden wir mit diesem tollen Regenbogen belohnt.

Gänsemarsch

Wir wohnen auf dem Dorf und da bekommt man manchmal noch echte Tiere zu sehen. So wie diese Gänse, die frei herum spazieren dürfen. Mit dem Ganter ganz vorne in der Reihe sollte man sich übrigens nicht anlegen. Als ich mich zum Fotografieren genähert habe, wurde ich sofort angefaucht 😉

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Ich habe vergangenen Monat nach Jahren mal wieder selbst Popcorn gemacht. Ich habe mich etwas in der Menge verschätzt und so war der Topf fast ein bisschen zu klein für die aufploppenden Körner. Mit Vanillezucker war das aber wirklich eine leckere Angelegenheit und so haben wir zufrieden mampfend der Frau Jovovich beim Eliminieren diverser Zombies zugeschaut.

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Meine Oma hatte im April Geburtstag. Neben meinem berüchtigten Tiramisù habe ich auch Zitronen-Mandel-Cupcakes gebacken. Auf Wunsch von Momo werde ich demnächst das Rezept veröffentlichen. Allerdings möchte ich die Cupcakes nochmal backen, da ich das Rezept ein bisschen verfeinern möchte.

Soviel also zum April in Bildern – mal schauen, welche Motive mir diesen Monat vor’s Smartphone springen 😉

Dreimal Ulm anders

Für ein Wichtelprojekt in meinem Lieblingsbastelforum habe ich vor einigen Wochen Fotos von Ulm gemacht. Drei davon möchte ich euch heute zeigen. Aber nicht im Original, sondern anders. Bearbeitet eben. Verwendet habe ich dafür GIMP. Ich bin jedoch alles andere als ein Crack auf dem Gebiet, ich spiel halt einfach gern ein bissl rum, also verzeiht mir die Schlichtheit der Bearbeitung. Ich übe noch 😉

Münster

Zuerst das wohl bekannteste Wahrzeichen Ulms: das Münster. Auf dem Ursprungsbild haben wir einen strahlend blauen Himmel, es war ein wirklich frostiger Wintertag und wir haben ganz schön gefroren auf dem zugigen Münsterplatz. Das Foto habe ich einfach nur entfärbt. Ich finde, dadurch wirkt das Münster erst so richtig gotisch.

schiefes haus

Das schiefe Haus kennt man vielleicht auch als Nicht-Ulmer. Ich habe das alte Fachwerkhaus ein bisschen ge-colour-keyed und die hübschen grünen Fensterläden hervorgehoben. Das schiefe Haus stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde ursprünglich von den Ulmer Schiffsmeistern genutzt. Heutzutage befindet sich ein Hotel darin. Nicht ganz günstig, aber dafür sehr speziell. Wer sich für Eindrücke aus dem Innern interessiert und dafür wie aufwendig das Gebäude saniert wurde, kann das auf der Homepage des Hotels nachschauen.

Altstadt
Als drittes Bild habe ich den Blick auf die Altstadt vom Donauufer ausgewählt. Hier habe ich ein wenig mit Helligkeit und Kontrast herumgespielt und den Weichzeichner eingesetzt. Ich finde, es sieht ein wenig wie eine dieser alten colorierten Kitsch-Postkarten aus.

Übrigens ist Ulm wirklich einen Besuch wert. Die Altstadt ist schön, es gibt feine Gaststätten und Lokale und der Blick vom Münster ist grandios, insbesondere bei klarem Wetter, wenn man freie Sicht auf die Alpen hat.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Breitachklamm

Beim Rausgucken auf den winterweißen Hinterhof ist mir eine Wanderung im Allgäu eingefallen, die wir mal vor einigen Jahren unternommen haben. Wir haben die Breitachklamm durchwandert, eine Felsenschlucht, durch die ein Fluss fließt. Hier unten ist die Klamm ein sehr beliebtes Ausflugsziel und so waren wir eigentlich alle schon mal dort, meist im Rahmen einer Klassenfahrt. Diesmal haben wir uns jedoch im Winter auf den Weg gemacht. Ein paar Eindrücke möchte ich euch heute zeigen – die Klamm ist im Sommer schon sehr eindrucksvoll, aber im Winter bei Schnee ist sie meiner Meinung nach nahezu spektakulär.

Anfang_1

Zu Beginn ist alles noch ganz harmlos. Die Klamm ist mit ihren Sahnehäubchen hübsch anzuschauen. Dann wird der Weg  immer steiler und abschüssiger, bis man schließlich in die Schlucht gelangt, die der Fluss über Jahrtausende hinweg geduldig in den Berg geschmirgelt hat.

Fluss

Auf schmalen mit Geländern gesicherten Wegen spaziert man direkt am Rande der Schlucht entlang und muss staunen, was die Natur da zu Wege gebracht hat. Ein bisschen mulmig kann es einem da schon werden, wenn man auf den weit unten liegenden Fluss schaut.

Felshang

Auch der Blick nach oben ist toll. Da bauen sich manchmal große, baumbewachsene Felswände auf und man hat plötzlich das Gefühl ganz klein zu sein… oder in meinem Fall: noch kleiner als sonst 😉

Durchgang

Im Winter gibt es zudem imposante Eisformationen zu sehen, die wie Stalagtiten von den Felsen hängen. Bei diesem Gebilde musste ich ein wenig an den Pilz denken, auf dem die wunderliche Raupe von „Alice im Wunderland“ sitzt.

Eishaus

Manchmal kann man hindurch gehen und die mannshohen Eiszapfen aus nächster Nähe bewundern. Die Dinger sind wirklich riesig.

Wasserfall

Manchmal gefrieren sogar Wasserfälle. Wie kalt muss es wohl sein, dass fließendes Wasser erstarrt?

Die Breitachklamm ist wirklich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, im Winter gefällt sie mir allerdings einen Tick besser. Nur schade, dass man da soviele steile Hänge hoch und runter kraxeln muss, das ist nämlich so gar nicht mein Ding 🙄

Winter

Seit etwa einer Woche haben wir durchgängig Schnee. Nicht nur so ein bisschen, sondern eine richtig schöne, dicke Schneedecke, die immer wieder durch Neuschnee aufgepolstert wird. Ich mag den Winter, man könnte fast schon sagen, er ist meine liebste Jahreszeit. Es ist kalt und im besten Fall liegt Schnee. Als ich heute mit dem Auto unterwegs war, hat mich der Anblick der weiß gezuckteren Landschaft wieder mal total von den Socken gehauen, sodass ich kurz rechts ran gefahren bin, um ein schnelles Erinnerungsfoto zu knipsen.

Schwäbisches Winterwonderland

Schwäbisches Winterwonderland

Grade bei solchen Bildern frage ich mich, wie man den Winter nicht mögen kann. Ich mag es, wenn die Landschaft so weiß da liegt, irgendwie sieht dann alles schöner aus. Die Geräusche werden gedämpft. Vorallem wenn Autos durch frisch gefallenen Schnee fahren, klingt das ganz anders. Als Kind habe ich im Winter nach dem Aufwachen bei zugezogenen Vorhängen immer zuerst einmal gehorcht und versucht, anhand der vorbeifahrenden Autos zu erraten, ob Schnee liegt. Ich mag es, durch den Schnee zu laufen, weil es so angenehm unter den Füßen knirscht. Und ich finde es auch nicht schlimm, im Winter Auto zu fahren. Die winterlichen Temperaturen machen mir nichts aus. Wir haben aktuell -11° C und ich blühe dabei erst so richtig auf. Ich hab’s einfach nicht so mit dem Sommer. Da ist es heiß, man schwitzt dauernd und selbst eine kühle Dusche bringt nur kurzfristige Linderung. Im Winter mummele ich mich einfach warm ein und alles ist gut. Allerdings bin ich generell nicht sehr verfroren, womit ich wohl dem gängigen Frauenklischee widerspreche.

Ja, ich finde Winter und Schnee einfach toll. Wenn es jetzt noch weiße Weihnachten gäbe, hach, das wär schon was…

Idylle

 

 

Darf ich vorstellen? Das ist der Blick von unserem Schlafzimmerfenster aus.

Oft sieht man da Wolken aufsteigen, die an einen Atompilz erinnern. Naja, oder zumindest an einen Pfifferling 😉

Lustigerweise kommen die Wolken aus den Kühltürmen des nicht weit von uns entfernten AKWs. Luftlinie sind das vielleicht etwas über 20 km.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Atomausstieg gar nicht so verkehrt finde?