Vanilliges Birnengelee

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Lieblings-Bastelforum ein Rezept für schnell zu machendes Gelee entdeckt. Ich mag so Glibberzeug und noch mehr mag ich’s, wenn Rezepte ruckzuck umzusetzen sind. Der Grundgedanke dabei ist, aus gekauftem Saft einen feinen Brotaufstrich zu zaubern. Im Forum waren einige leckere Varianten aufgeführt, ich habe mir zwei andere ausgedacht und unter Verwendung eines anderen Gelierzuckers umgesetzt.

Für das Birnen-Vanille-Gelee braucht ihr

  • 1 Paket Geliertraum
  • 2 Päckchen Zitronensäure
  • 1 Liter Birnen-Direktsaft
  • 1 Vanilleschote

Den Saft und den Zucker in einem Topf mischen.

Die Vanilleschote längs halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen. Die Schote und das Mark kommen ebenfalls in den Topf. Das Ganze lasse ich eine Stunde ziehen.

Das Saftgemisch unter Rühren erhitzen. Sobald es anfängt zu sprudeln, gebe ich die beiden Päckchen Zitronensäure dazu – das gibt eine leicht saure Note und festigt das Gelee noch ein bisschen mehr. Nach 5 Minuten sollte das Gelee fertig sein und kann dann in saubere Gläser abgefüllt werden.

Mmh, lecker auf Brot mit Butter

Ihr seht, das ist wirklich total einfach und schnell zu machen. Wichtig ist, dass man dafür Direktsaft nimmt, denn der schmeckt schön fruchtig und ist vorallem ungezuckert. Ansonsten kann man sich da wirklich austoben und sich schöne Geschmackskombinationen ausdenken.

Letzen Dezember habe ich übrigens Orangen-Ingwer-Gelee gemacht. Dazu nehmt ihr anstatt des Birnensafts einfach Orangensaft und ersetzt die Vanilleschote durch frischen Ingwer. Ein etwa daumengroßes Stück, fein gerieben, sollte ausreichen, das ist aber natürlich dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich fand’s lecker und habe dafür sogar ein Lob von meiner Schwiegermama eingeheimst 😀

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Chai Latte: Fresh India

Ich hab wieder mal etwas für mich entdeckt: Die Aufguss-Chai-Latte von Krüger, laut Packung ein mildes Milchtee-Getränk. Es gibt meines Wissens drei verschiedene Sorten, am besten schmeckt mir jedoch die Variante „Fresh India“ mit Zitronengras und Ingwer.

Chai Latte "Fresh India"

Chai Latte „Fresh India“

Der Ingwer und das Zitronengras sind recht dominant im Geschmack, man schmeckt beides also toll raus. In Verbindung mit dem grünen Tee und der Milch, finde ich das wirklich lecker 🙂

Leider ist das Ganze eine recht süße Angelegenheit, aber wenn man eine Portion in einem großen Kaffeebecher aufgießt und noch einen Schuß echter Milch hinzugibt, ist es ok. Sowas trinkt man ja auch nicht ständig.

Was mir noch etwas negativ aufstößt, ist die Verpackung. In der Schachtel ist nicht etwa das Pulver zur Selbstdosierung enthalten, nein, darin befinden sich bereits fertige Portionsbeutelchen. Auf der einen Seite spare ich natürlich Zeit, wenn ich nicht jedes Mal selbst das Pulver löffelweise abzählen muss, andererseits verursacht diese Variante jedoch mehr Müll und manchmal ist es auch gar nicht so verkehrt, wenn man selbst bestimmen kann, wieviel Pulver in die Tasse soll… grade wenn man’s nicht ganz so süß mag.

Dennoch, um es kurz zu machen: ich mag das Zeug 😀

Erdbeertorte und verunfallte Resteverwertung

Zum Vatertag habe ich mich mal wieder in die Küche verzogen, um zu backen. Eine Erdbeertorte ist es geworden, und zwar nach dem Rezept der Mutter einer Freundin. Sie hat die Torte früher zu jedem Geburtstag meiner Freundin gemacht und ich fand sie immer total lecker. Die Torte hält sich an die simple, aber leckere Formel „Erdbeere liebt Schlagsahne“. Im Klartext bedeutet das also Biskuitboden, mit Erdbeeren und Vanille-Sahne gefüllt. An sich nichts Besonderes, aber ich mag so schlichte Dinge und der Geschmack ist wirklich toll 😀

Mmmhh :)

Mmmhh 🙂

Vom Biskuit sind noch zwei Eiweiß übrig geblieben, die ich erstmal im Kühlschrank zwischengelagert habe. In einem meiner Backbücher habe ich dann eine fixe Verwertungsmöglichkeit entdeckt und so habe ich daraus kurzerhand Ingwer-Cracker fabriziert.

Krosses Ingwergebäck

Krosses Ingwergebäck

Leider gab es bei der Backzeit ein kleines Problem, da habe ich mich wohl ein bisschen verschätzt *öhem* Bis auf ein paar wenige Stücke musste ich das ganze Blech entsorgen, da ich die Kekse im Eifer des Gefechts karbonisiert hatte. Ironischerweise steht im Rezept, dass die Cracker besonders gut schmecken, wenn sie richtig knusprig sind und man sie notfalls nochmal nachbacken soll… ich glaube ja fast, dass ich mir das sparen kann.