Räucherlachsschnecken

Heute gibt es von mir ein ganz schnelles Rezept für leckere Blätterteigschnecken. Vor einer Weile habe ich das Rezept aus dem Ärmel geschüttelt, als ich eine feine Nascherei zum „schnell mal von der Hand Essen“ wollte. Neumodisch heißen so Sachen ja Fingerfood 😉

Blätterteig

Hier ausnahmsweise mit grünem Spargel

So wird’s gemacht:

  • 1 Rolle fertigen Blätterteig
  • etwa 1/2 halben Becher Kräuterfrischkäse (mir schmeckt da die Sorte „Französische Kräuter“ von Bresso)
  • 3-4 Scheiben Räucherlachs
  • 3 Lauchzwiebeln

Der Blätterteig wird ausgerollt und gleichmäßig mit dem Frischkäse bestrichen.

Den Lachs zupft ihr einfach in kleinere Stückchen, die ihr auf dem Teig verteilt. Die Lauchzwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und ebenfalls über den Teig gestreut.

Nun rollt ihr das Ganze von der langen Seite her auf und schneidet mit einem Sägemesser etwa 2 cm dicke Scheiben ab. Die Schnecken legt ihr auf ein Backblech und backt sie gemäß der Angaben auf der Packung.

Fertig! Ich sagte doch: geht ratzfatz. Beim letzten Mal habe ich die Schnecken etwas abgewandelt, indem ich 4 Stangen grünen Spargel in wenig Olivenöl rundum angebraten habe, diesen dann in kleine Stückchen geschnitten und mit der üblichen Füllung in den Blätterteig eingerollt habe. Eine Saisonvariante sozusagen 😉

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Gruß aus der Uhrzeit

Durch Zufall sind wir vor 2 Jahren in dieselbe Wohnung gezogen, in welcher ich die ersten 15 Jahre meines Lebens verbracht habe. Das war wirklich schön mit der eigenen Familie in die Räume zu ziehen, in denen ich mich als Kind schon so wohl gefühlt hatte. Mir war natürlich alles schnell wieder vertraut und ein kleines Wiedersehen gab es auch. Das Fensterbrett im Schlafzimmer hat mich als Kind schon fasziniert und auch jetzt als Erwachsene mag ich’s nach wie vor sehr gerne. Im Stein ist nämlich ein Ammonit zu sehen.

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Ob die Versteinerung echt ist, vermag ich nicht zu sagen. Trotzdem fand ich die Schnecke einfach toll, zumal ich als Kind lange Zeit Paläontologin werden wollte und unzählige Bücher zu diesem Thema hatte. Der Berufswunsch ist vergangen, aber die Faszination für urzeitliche Wesen ist nach wie vor geblieben. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun mein hübsches Schneckchen wieder habe.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Himmelfahrtsausflug

Den gestrigen Feiertag haben wir dazu genutzt, einen Ausflug an den Bodensee zu machen. Das Wetter hat gut mitgemacht und so konnte ich wieder die eine oder andere Aufnahme machen.

Langenargen_4

Wie auch die letzten Male waren wir wieder an der Strandpromenade von Langenargen unterwegs. Um und auf dem See war ordentlich was los, ein ganz mutiger Herr hat sich sogar schon zum Baden ins Wasser gewagt.

Langenargen_3

Dieses schöne Treibholz habe ich am Ufer entdeckt. Wenn ich irgendwann mal einen Garten haben sollte, dekoriere ich den mit Strandgut, habe ich soeben beschlossen.

Fiocca

Auch der Hund meines Bruders hatte seinen Spaß. Beim Stöckchenwerfen hat er sich mutig in die Fluten gestürzt. Wo auf dem Bild allerdings das betreffende Stöckchen abgeblieben ist, kann ich leider auch nicht mehr sagen.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Dreimal Ulm anders

Für ein Wichtelprojekt in meinem Lieblingsbastelforum habe ich vor einigen Wochen Fotos von Ulm gemacht. Drei davon möchte ich euch heute zeigen. Aber nicht im Original, sondern anders. Bearbeitet eben. Verwendet habe ich dafür GIMP. Ich bin jedoch alles andere als ein Crack auf dem Gebiet, ich spiel halt einfach gern ein bissl rum, also verzeiht mir die Schlichtheit der Bearbeitung. Ich übe noch 😉

Münster

Zuerst das wohl bekannteste Wahrzeichen Ulms: das Münster. Auf dem Ursprungsbild haben wir einen strahlend blauen Himmel, es war ein wirklich frostiger Wintertag und wir haben ganz schön gefroren auf dem zugigen Münsterplatz. Das Foto habe ich einfach nur entfärbt. Ich finde, dadurch wirkt das Münster erst so richtig gotisch.

schiefes haus

Das schiefe Haus kennt man vielleicht auch als Nicht-Ulmer. Ich habe das alte Fachwerkhaus ein bisschen ge-colour-keyed und die hübschen grünen Fensterläden hervorgehoben. Das schiefe Haus stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde ursprünglich von den Ulmer Schiffsmeistern genutzt. Heutzutage befindet sich ein Hotel darin. Nicht ganz günstig, aber dafür sehr speziell. Wer sich für Eindrücke aus dem Innern interessiert und dafür wie aufwendig das Gebäude saniert wurde, kann das auf der Homepage des Hotels nachschauen.

Altstadt
Als drittes Bild habe ich den Blick auf die Altstadt vom Donauufer ausgewählt. Hier habe ich ein wenig mit Helligkeit und Kontrast herumgespielt und den Weichzeichner eingesetzt. Ich finde, es sieht ein wenig wie eine dieser alten colorierten Kitsch-Postkarten aus.

Übrigens ist Ulm wirklich einen Besuch wert. Die Altstadt ist schön, es gibt feine Gaststätten und Lokale und der Blick vom Münster ist grandios, insbesondere bei klarem Wetter, wenn man freie Sicht auf die Alpen hat.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)