Kürbiskekse

Kürbis find ich toll und so koste ich die Herbstzeit richtig aus und teste alle möglichen Kürbisrezepte. Dieses Mal habe ich mich an Keksen versucht und das Ergebnis ist so gut geworden, dass ich es mit euch teilen möchte. Mein Gockel und Rest der Family mögen die Kekse auch, ich hoffe, das reicht an Referenzen 😉

Inspirieren lassen habe ich mich von den Bananen-Cookies aus Annik Weckers großartigem Buch „Geschenke aus meiner Küche“ (Kauftipp!). Wie immer habe ich das Originalrezept verändert, indem ich ein wenig an den Zutaten geschraubt und die doofen Bananen durch den viel cooleren Kürbis ersetzt habe.

  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Kürbismus
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 gestrichener TL gemahlener Ingwer
  • 1 Ei
  • 3 EL brauner Zucker und 1 gestrichener EL Zimt

Für das Kürbismus einen Hokkaido-Kürbis vierteln und im Backofen bei 200° C weich garen lassen. Das geht relativ fix, bei mir hat es bei einem kleinen Exemplar grade mal eine knappe Viertelstunde gedauert. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen und mit einer Gabel zermusen. 150 g abwiegen und zur Seite stellen. Aus dem Rest könnt ihr z.B. ein Kürbissüppchen brauen oder einfach noch mehr Kekse backen.

Mehl, Natron, Backpulver, Ingwer und Salz in eine Schüssel sieben.

In einer zweiten Schüssel schlagt ihr Butter und Zucker schaumig, anschließend gebt ihr das Ei dazu und rührt dieses gut ein. Jetzt rührt ihr das Kürbismus unter, danach die Mehlmischung.

Der Teig ist ziemlich klebrig, daher verwendet ihr am besten zwei Teelöffel, um damit walnussgroße Häufchen auf das Backblech zu setzen.

In einem Schüsselchen mischt ihr die 3 EL braunen Zucker (ich habe den groben genommen, das knirscht so schön) und den Zimt und bestreut damit die Kekse.

Nun ab in den Ofen! Nach 10 Minuten bei 180° C sind die Kekse genau richtig.

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Gemüsepfanne mit Ziegenkäse

Heute habe ich mal wieder einen fleischlosen Tag eingelegt – ja, ab und zu mach ich so Verrücktheiten 😉

Es gab ein Gemüsedurcheinander, um genau zu sein: eine meditteran angehauchte Gemüsepfanne mit Ziegenkäse.

Entstanden ist das Ganze vor langer Zeit, als ich einfach verwertet habe, was ich noch so in der Küche hatte. Inzwischen habe ich das Gericht schon oft gekocht und weiter verfeinert. Hier nun also das momentane Rezept.

  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Dose gestückelter Tomaten
  • 1 EL Balsamico
  • 1-2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer und Kräuter nach Belieben (z.B. meditterane Kräuter oder Provence)
  • Olivenöl zum Anbraten

Die Knoblauchzehe hacken, die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. In wenig Olivenöl glasig dünsten.

Das restliche Gemüse in Würfelchen schneiden – beim Mais kann man sich das natürlich sparen 😉 – und ebenfalls in die Pfanne geben. Von allen Seiten etwas anbraten, dann mit den gestückelten Tomaten aufgießen.

Den Balsamico und den Honig dazugeben und einige Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Zum Schluß wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abgeschmeckt. Den Ziegenkäse würfeln und unterheben. Das Gericht wird jetzt noch mit den Pinienkernen bestreut und voilà, es kann endlich gegessen werden 🙂

Ich mag dieses Gericht total gerne, ich könnte mich da echt reinlegen. Grade der Balsamico und der Honig geben dem Ganzen eine feine Note. Nicht erschrecken: kurz nachdem ihr den Essig hinzugefügt habt, schmeckt das Gemüse viel zu sauer. Wenn ihr aber den Honig ergänzt und alles noch ein wenig köcheln lasst, verfliegt das und es wird perfekt. Apropos Honig: nehmt ruhig einen kräftig aromatischen. Ich hatte einen Kastanienhonig, den mir meine Kollegin aus Kroatien mitgebracht hat – wunderbar! Das Gute an diesem Rezept ist außerdem, dass ihr mit Gemüse und Gewürzen nach Lust und Laune variieren könnt. Je nachdem welche Sorten ihr verwendet, verändert sich der Geschmack ein wenig.

Vanilliges Birnengelee

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Lieblings-Bastelforum ein Rezept für schnell zu machendes Gelee entdeckt. Ich mag so Glibberzeug und noch mehr mag ich’s, wenn Rezepte ruckzuck umzusetzen sind. Der Grundgedanke dabei ist, aus gekauftem Saft einen feinen Brotaufstrich zu zaubern. Im Forum waren einige leckere Varianten aufgeführt, ich habe mir zwei andere ausgedacht und unter Verwendung eines anderen Gelierzuckers umgesetzt.

Für das Birnen-Vanille-Gelee braucht ihr

  • 1 Paket Geliertraum
  • 2 Päckchen Zitronensäure
  • 1 Liter Birnen-Direktsaft
  • 1 Vanilleschote

Den Saft und den Zucker in einem Topf mischen.

Die Vanilleschote längs halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen. Die Schote und das Mark kommen ebenfalls in den Topf. Das Ganze lasse ich eine Stunde ziehen.

Das Saftgemisch unter Rühren erhitzen. Sobald es anfängt zu sprudeln, gebe ich die beiden Päckchen Zitronensäure dazu – das gibt eine leicht saure Note und festigt das Gelee noch ein bisschen mehr. Nach 5 Minuten sollte das Gelee fertig sein und kann dann in saubere Gläser abgefüllt werden.

Mmh, lecker auf Brot mit Butter

Ihr seht, das ist wirklich total einfach und schnell zu machen. Wichtig ist, dass man dafür Direktsaft nimmt, denn der schmeckt schön fruchtig und ist vorallem ungezuckert. Ansonsten kann man sich da wirklich austoben und sich schöne Geschmackskombinationen ausdenken.

Letzen Dezember habe ich übrigens Orangen-Ingwer-Gelee gemacht. Dazu nehmt ihr anstatt des Birnensafts einfach Orangensaft und ersetzt die Vanilleschote durch frischen Ingwer. Ein etwa daumengroßes Stück, fein gerieben, sollte ausreichen, das ist aber natürlich dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich fand’s lecker und habe dafür sogar ein Lob von meiner Schwiegermama eingeheimst 😀

Meerrettich-Senf-Dip

Gestern gab’s bei uns Fisch. Seelachsfilet und Garnelenspieße in der Pfanne gebraten, um genau zu sein. Dazu essen wir gerne Kartoffeln. Und damit das keine so trockene Geschichte wird, bastle ich meist noch einen Dip dazu. Diesmal hatten wir Quark im Kühlschrank, also habe ich mir anhand der sonst noch vorhandenen Zutaten etwas entsprechendes ausgedacht.

  • 200 g Quark
  • 1 gehäufter EL Meerrettich-Frischkäse
  • 1 gehäufter TL Senf
  • 1 halbe rote Zwiebel
  • 3 Essiggürkchen
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • evtl 1-2 EL Wasser oder Milch, falls euch die Konsistenz zu fest ist

Die Zwiebel und die Gürkchen zu feinen Würfelchen schneiden und zum Quark geben. Die übrigen Zutaten hinzugeben und gut verrühren. Das war’s 😀

Ich lasse solche Dips noch mindestens ein Stündchen durchziehen, dann hat das Ganze einfach mehr Schmackes. Dieser Dip passt super zu Fisch und Kartoffeln, ich könnte ihn mir aber auch gut zu Gegrilltem vorstellen. Schatz meinte übrigens, dass ihn der Dip geschmacklich an die Fischburger-Remoulade beim großen, gelben M erinnere 😉

Buchtipp: Cupcakes leicht gemacht

Ich backe gerne, oft auch Muffins. Cupcakes wollte ich schon lange mal machen, aber irgendwie hat mir dann immer die Muße gefehlt bzw. ich hab’s schlichtweg verpeilt. Nun bin ich kürzlich über das Backbuch Cupcakes leicht gemacht gestolpert. Bei dem unschlagbaren Preis von € 4,99 musste ich es einfach mitnehmen.

Das Buch bietet 80 verschiedene Rezepte, man hat also ordentlich zu tun, wenn man alle mal austesten möchte 😉 Was ich besonders gut finde, ist die 40 Seiten starke Einleitung, in der Grundrezepte für die Cupcakes und verschiedenen Toppings gelistet sind. Außerdem werden Dekoideen vorgestellt und man bekommt den einen oder anderen hilfreichen Tipp, was man beim Backen beachten sollte.

Und so habe ich mich also kurz darauf mal an Cupcakes versucht. Ich muss gestehen, ich habe kein Rezept aus dem Buch genommen, sondern mein Stammrezept für Blaubeermuffins. Beim Topping habe ich mich allerdings vom Buch inspirieren lassen, ein paar Rezepte angeschaut und mir was eigenes zusammengebastelt.

Blaubeer-Muffins mit Limetten-Topping

Blaubeer-Muffins mit Limetten-Topping

Und weil das Topping super bei meinem Testessern angekommen ist, hier noch das Rezept:

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Limettentopping

  • 200 g weiße Schokolade
  • 100 g Frischkäse
  • 1 Limette

Die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in einer Schüssel glatt rühren. Die Schale der Limette raspeln und zusammen mit 2 Teelöffeln Limettensaft (oder mehr oder weniger je nach gewünschter Intensität) zum Frischkäse geben und unterrühren. Zum Schluß die geschmolzene Schokolade einrühren.

Die Creme am besten noch für ein Stündchen in den Kühlschrank geben. Dann wird sie gut fest und man kann sie schön auf die Muffins streichen. Zucker ist meiner Meinung nach nicht mehr nötig, da durch die weiße Schoki schon genug Süße vorhanden ist.

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