Tomatenfisch auf Lauchbett

Diese Woche gab es mal wieder Fisch, den ich nach einem meiner bereits erprobten Rezepte zubereitet habe. Bisher habe ich die Beilage zum Fisch immer extra gekocht (meist Salzkartoffeln oder Reis), diesmal wollte ich aus Faulheit jedoch alles gemeinsam im Ofen garen. Da ich noch zwei Stangen Lauch da hatte, wurde dieser kurzerhand verarbeitet. Entstanden ist dabei das folgende Gericht, das wir zwar an einem Freitag verspeist haben, welches sich aber sicherlich auch gut als Sonntagsessen machen würde oder an jedem anderen Wochentag 😉

Tomatenfisch

Zutaten:
1 Knobizehe
1 Handvoll grüne, entsteinte Oliven
1 EL Kapern
1 Dose gestückelte Tomaten
2 EL Olivenöl
2 EL Wasser
2 Stangen Lauch
2 Fischfilets (z. B. Seelachs oder Pangasius)
1 Handvoll Basilikumblätter
Oregano
Salz
Pfeffer

* * *
Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Knoblauch fein würfeln. Die Oliven in Ringe schneiden.

In einer Schüssel Knoblauch, Oliven und Kapern mit den gestückelten Tomaten mischen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. Mit dem Wasser “verdünnen”. Wer mag, kann den Fisch für mindestens eine halbe Stunde in der Soße marinieren –  ist aber nicht unbedingt nötig, denn es schmeckt auch so gut.

Den Lauch putzen und in Ringe schneiden. In eine Auflaufform geben und mit dem Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt den Fisch auf den Lauch betten. Ebenfalls salzen und pfeffern. Die Basilikumblätter auf dem Fisch verteilen.

Anschließend die Soße über den Fisch geben und ab in den Ofen damit.

20-30 Minuten dürften ausreichen, werft aber sicherheitshalber zwischendurch einen Blick darauf.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Mandarinen Quarktorte

Martin von der Blogbar hat sich mal wieder etwas ausgedacht. Er hat einen Blogger-Wettstreit ins Leben gerufen, bei dem jeder Blogger nach Lust und Laune monatlich bestimmte Aufgaben erfüllen kann. Die Idee finde ich klasse, denn es sind einige interessante Anregungen für Artikel dabei und man lernt über die anderen Teilnehmer neue Blogs kennen. Somit steige ich heute ebenfalls mit einem Rezeptbeitrag ein. Weitere Artikel zum Wettstreit erkennt ihr zukünftig am Tag „Blogger-Wettstreit“.

Nun aber zum Rezept…

Diese Quarktorte ist einfach wahnsinnig lecker – finde ich zumindest. Das ursprüngliche Rezept habe ich von meiner Schwiegermama bekommen, es nennt sich Meißner Quarktorte. Ich mag ja Käsekuchen in so ziemlich allen Variationen total gerne und beim ersten Probieren war ich schon im 7. Himmel und habe – ich gestehe – auf einen Satz drei Stücke verschlungen. Allerdings hat es schon beim Essen und später beim Rezept abschreiben in mir gerattert wie ich den Kuchen noch ein wenig umbasteln und damit etwas interessanter machen könnte. Herausgekommen ist eine saftige Variante mit Mandarinen, das Original kommt ganz ohne Obst aus und ist stattdessen mit Zitrone aromatisiert.

Quarktorte

Das künstlerisch wenig wertvolle Foto wird der Torte wirklich nicht gerecht

  • 125 g Margarine
  • 6 Eier
  • 300 g Zucker
  • 1-2 Mandarinen
  • 1 kg Quark
  • 100 g Grieß
  • 1 EL Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 große Dose Mandarinen

Den Quark in einem Sieb abtropfen lassen.

Inzwischen die Margarine schaumig schlagen, anschließend die Eier und den Zucker gut unterrühren.

Je nach gewünschter Intensität von 1 bis 2 Mandarinen die Schale abreiben, den Saft auspressen und in die Masse einrühren.

Zum Schluß den Quark, den Grieß sowie das mit dem Backpulver gesiebte Mehl unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Form geben und mit Mandarinenschnitzen belegen.

Bei 180° C etwa 60 Minuten backen. Der Kuchen sollte nicht zu dunkel werden (so wie bei mir auf dem Foto *hüstel*), gegen Ende der Backzeit sollte man also hin und wieder einen Blick in den Ofen werfen.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

Kakao-Espresso-Kugeln

Heute habe ich es endlich geschafft, die erste Ladung Plätzchen zu backen. Vanillekipferl, Haselnussmakronen und Kakao-Espresso-Kugeln sind dabei entstanden. Das Rezept zu letzteren möchte ich gerne mit euch teilen, da es zum Teil auf meinem Mist gewachsen ist. Das Ursprungsrezept stammt aus der DDR und ich habe es letztes Weihnachten von einer lieben Freundin erhalten. Ich habe es damals im Original nachgebacken, allerdings sahen die Kugeln eher wie Fladen aus und sind mir zudem reihenweise zerbröselt, da man sie aufgrund der massig enthaltenen Speisestärke mit Samthandschuhen anfassen muss. Also habe ich dieses Jahr das Rezept für Grobmotoriker umgeschrieben und um eine weitere Geschmackskomponente ergänzt: Espresso.

Kakao-Espresso-Kugeln

Kakao-Espresso-Kugeln

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g Speisestärke
  • 125 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 2 TL Espressopulver
  • Kaffeebohnen zur Dekoration

Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Daraus formt ihr etwa haselnussgroße Kugeln, auf die ihr jeweils ein Kaffeeböhnchen setzt.

Die Kekse sind nach 10-12 Minuten bei 160° C fertig.

Die Plätzchen schmecken wirklich lecker: sehr schokoladig mit einer feinen Kaffeenote. Und das Beste: sie sind ohne großen Aufwand superschnell zu machen.

Kürbiskekse

Kürbis find ich toll und so koste ich die Herbstzeit richtig aus und teste alle möglichen Kürbisrezepte. Dieses Mal habe ich mich an Keksen versucht und das Ergebnis ist so gut geworden, dass ich es mit euch teilen möchte. Mein Gockel und Rest der Family mögen die Kekse auch, ich hoffe, das reicht an Referenzen 😉

Inspirieren lassen habe ich mich von den Bananen-Cookies aus Annik Weckers großartigem Buch „Geschenke aus meiner Küche“ (Kauftipp!). Wie immer habe ich das Originalrezept verändert, indem ich ein wenig an den Zutaten geschraubt und die doofen Bananen durch den viel cooleren Kürbis ersetzt habe.

  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Kürbismus
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 gestrichener TL gemahlener Ingwer
  • 1 Ei
  • 3 EL brauner Zucker und 1 gestrichener EL Zimt

Für das Kürbismus einen Hokkaido-Kürbis vierteln und im Backofen bei 200° C weich garen lassen. Das geht relativ fix, bei mir hat es bei einem kleinen Exemplar grade mal eine knappe Viertelstunde gedauert. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen und mit einer Gabel zermusen. 150 g abwiegen und zur Seite stellen. Aus dem Rest könnt ihr z.B. ein Kürbissüppchen brauen oder einfach noch mehr Kekse backen.

Mehl, Natron, Backpulver, Ingwer und Salz in eine Schüssel sieben.

In einer zweiten Schüssel schlagt ihr Butter und Zucker schaumig, anschließend gebt ihr das Ei dazu und rührt dieses gut ein. Jetzt rührt ihr das Kürbismus unter, danach die Mehlmischung.

Der Teig ist ziemlich klebrig, daher verwendet ihr am besten zwei Teelöffel, um damit walnussgroße Häufchen auf das Backblech zu setzen.

In einem Schüsselchen mischt ihr die 3 EL braunen Zucker (ich habe den groben genommen, das knirscht so schön) und den Zimt und bestreut damit die Kekse.

Nun ab in den Ofen! Nach 10 Minuten bei 180° C sind die Kekse genau richtig.