Himmelfahrtsausflug

Den gestrigen Feiertag haben wir dazu genutzt, einen Ausflug an den Bodensee zu machen. Das Wetter hat gut mitgemacht und so konnte ich wieder die eine oder andere Aufnahme machen.

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Wie auch die letzten Male waren wir wieder an der Strandpromenade von Langenargen unterwegs. Um und auf dem See war ordentlich was los, ein ganz mutiger Herr hat sich sogar schon zum Baden ins Wasser gewagt.

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Dieses schöne Treibholz habe ich am Ufer entdeckt. Wenn ich irgendwann mal einen Garten haben sollte, dekoriere ich den mit Strandgut, habe ich soeben beschlossen.

Fiocca

Auch der Hund meines Bruders hatte seinen Spaß. Beim Stöckchenwerfen hat er sich mutig in die Fluten gestürzt. Wo auf dem Bild allerdings das betreffende Stöckchen abgeblieben ist, kann ich leider auch nicht mehr sagen.

(Artikel zum Blogger-Wettstreit)

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Zitronen-Mandel-Cupcakes

Auf Wunsch von momo gibt es heute nun also das Rezept für die Zitronen-Mandel-Cupcakes aus dem vorangegangenen Artikel. Ich habe die Cupcakes heute extra nochmals nachgebacken, aus Gründen der Qualitätssicherung sozusagen 😉 Sie schmecken schön zitronig und ich finde, das feine Mandelaroma passt da gut dazu.

Cupcakes

Und so wird’s gemacht:

  • 125 g Mehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 EL Milch

Das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel sieben und die restlichen Zutaten dazu geben. Dann alles mit viel Liebe und etwas Geduld zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Masse reicht für 12 Muffinförmchen. Gebacken wird das Ganze bei 200° C für 15 Minuten.

Beim letzten Mal habe ich die Cupcakes mit einem Topping aus Frischkäse und weißer Schokolade garniert, welches ich mit dem Mark einer Vanilleschote verfeinert hatte. Das Rezept hatte ich schon mal gepostet, nämlich hier. Heute war ich jedoch faul und habe einfach eine gekaufte Vanilleglasur verwendet und eine ganze Mandel darauf gesetzt. Passt auch 😉

Best of Instagram April

Beim Tippen des letzten Artikels ist mir eine neue Kategorie für meinen Blog eingefallen: Best of Instagram. Ich möchte ab sofort gerne jeden Monat eine kleine Auswahl an Bildern zeigen. Im April habe ich wieder einiges geknipst und bei Instagram eingestellt.

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Wir hatten einige schöne, sonnige Tage im April. Offenbar so viele, dass sich das Wetter genötigt sah, ein Gewitter vorbei zu schicken. Im Anschluss wurden wir mit diesem tollen Regenbogen belohnt.

Gänsemarsch

Wir wohnen auf dem Dorf und da bekommt man manchmal noch echte Tiere zu sehen. So wie diese Gänse, die frei herum spazieren dürfen. Mit dem Ganter ganz vorne in der Reihe sollte man sich übrigens nicht anlegen. Als ich mich zum Fotografieren genähert habe, wurde ich sofort angefaucht 😉

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Ich habe vergangenen Monat nach Jahren mal wieder selbst Popcorn gemacht. Ich habe mich etwas in der Menge verschätzt und so war der Topf fast ein bisschen zu klein für die aufploppenden Körner. Mit Vanillezucker war das aber wirklich eine leckere Angelegenheit und so haben wir zufrieden mampfend der Frau Jovovich beim Eliminieren diverser Zombies zugeschaut.

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Meine Oma hatte im April Geburtstag. Neben meinem berüchtigten Tiramisù habe ich auch Zitronen-Mandel-Cupcakes gebacken. Auf Wunsch von Momo werde ich demnächst das Rezept veröffentlichen. Allerdings möchte ich die Cupcakes nochmal backen, da ich das Rezept ein bisschen verfeinern möchte.

Soviel also zum April in Bildern – mal schauen, welche Motive mir diesen Monat vor’s Smartphone springen 😉

Frühlingserwachen

Letzten Donnerstag hatten wir hier strahlenden Sonnenschein. Wir haben das Wetter genutzt, um mit der Kleinen einen Waldspaziergang zu machen. Dabei durften wir feststellen: es scheint tatsächlich Frühling zu werden.

Blümchen

Die Blümlein blühen in dichten Teppichen – nicht nur in weiß, da stehen zudem viele gelbe Blümchen und zwischendurch Vergissmeinnicht.

Bach

Das Gras ist wieder grün und saftig und die Bäume und Sträucher treiben auch schon aus.

Ich bin gespannt, ob das so bleibt. So sehr ich Winter und Schnee mag, irgendwann muss schließlich doch mal Schluss sein, immerhin steht der Mai schon vor der Tür. Heute scheint es ebenfalls recht schön zu werden.

Und ja, mich findet man auch bei Instagram wie „Eingeweihte“ unschwer an den Fotos erkennen können 😉

„Die Alchemie der Unsterblichkeit“ von Kerstin Pflieger

Wir befinden uns im Jahre des Herrn 1711. Der junge Karlsruher Inspektor Icherios Creihn wird überraschend zur Aufklärung einer brutalen Mordserie in das Städtchen Dornfelde im Schwarzwald abberufen. Die Anweisungen seiner Auftraggeber sind knapp und nicht allzu aufschlussreich und am Ziel angekommen stellt Creihn mit Schrecken fest, von Vampiren und Werwölfen umgeben zu sein, die hier Seite an Seite mit Menschen leben. Die Ermittlungen erweisen sich nicht nur wegen der ungewöhnlichen Gegebenheiten als sehr schwierig, auch das aufkeimende Misstrauen zwischen Menschen und Dunkelwesen sowie das kaltblütige Vorgehen des Mörders, setzen Creihn enorm unter Druck.

Eigentlich bin ich keine große Leserin von klassischen Fantasy-Geschichten. Diese hier hat mich jedoch gleich gefesselt, vielleicht weil es sich im Grunde genommen um einen Krimi handelt. Außerdem steh ich auf Vampire und Werwölfe 😉
Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und dank des schnörkellosen Schreibstils der Autorin kommt man gut voran. Die Charakterbeschreibungen sind meiner Meinung nach gelungen: die Unsympathischen kann man nicht leiden, die Netten schließt man schnell ins Herz und die Rätselhaften sind schwer zu durchschauen.

Apropos Durchschauen. Ich hatte schon sehr bald eine konkrete Ahnung, wer der Täter ist und sollte mit meinem Tip auch Recht behalten. Meiner Meinung nach hat die Autorin ein paar zu offensichtliche Randbemerkungen ins Geschehen einfließen lassen. Dies hat meinem Lesevergnügen dennoch keinen Abbruch getan, denn es war spannend mitzuverfolgen wie der Mörder den Ermittlern bis zum Schluß immer einen Schritt voraus ist und wie sich Creihn nach und nach die Lösung des Falls erschließt.

Die Geschichte selbst hat mich gefesselt. Allerdings sind mir gleich zu Beginn diverse Parallelen zu Tim Burton’s Film „Sleepy Hollow“ aufgefallen. Die Hauptfigur Icherios Creihn ähnelt nicht nur namentlich der von Johnny Depp gespielten Filmfigur Ichabod Crane. Beide teilen streng wissenschaftliche Ansichten und haben Schwierigkeiten, das Übersinnliche zu akzeptieren. Beide verlieben sich in die zarte Tochter ihres Gastgebers und beide haben rätselhafte Narben, die auf ein dunkles Geheimnis schließen lassen. Man mag das als Hommage sehen, ich war allerdings ein wenig enttäuscht, hatte ich mir von dem Roman doch etwas mehr erwartet, als einen Aufguss einer mir altbekannten Geschichte. Glücklicherweise verlor sich dieser Eindruck beim Weiterlesen, denn die Geschichte rückt dann doch wieder von „Sleepy Hollow“ ab.

Sehr schade finde ich, dass das Lektorat offensichtlich nicht so funktioniert hat wie es hätte sollen: Im Text verstecken sich zahlreiche Tipp- und Zeichenfehler. Natürlich gibt es immer mal ein oder zwei Fehlerchen in Büchern, bei so langen Texten ist das einfach nicht komplett auszuschließen, zumal hier ja auch nur ganz normale Menschen am Werk sind. Hier tritt dieses Phänomen allerdings gehäuft und auffallend oft auf, was mich persönlich wirklich stört. Ich hoffe, dass vor einer eventuellen Neuauflage nochmals korrigiert bzw. in den Fortsetzungen der Reihe von Vorneherein mehr Sorgfalt beim Lektorat aufgewendet wird.

Trotz der erwähnten Mängel habe ich mich beim Lesen von Kerstin Pfliegers Erstlingswerk ausgesprochen gut unterhalten gefühlt und werde mir daher gerne den Nachfolger „Der Krähenturm“ zu Gemüte führen. Ich bin gespannt, wie sich der junge Inspektor weiterentwickelt und bin natürlich neugierig zu erfahren, was es mit seinen Narben auf sich hat.

Überraschungspost

Schatz ist seit Dienstag geschäftlich unterwegs und so sind die Kleine und ich auf uns allein gestellt. Gestern kam nun ein Amazon-Päckchen mit einer Überraschung, die Schatz vor seiner Abfahrt bestellt hat, damit mir die Zeit ohne ihn nicht zu lange wird. Ich habe zwei Bücher bekommen, mit denen ich schon seit einer Weile liebäugele.

überraschungspost

Auf den Roman Die Alchemie der Unsterblichkeit von Kerstin Pflieger bin ich bei abraxandria aufmerksam und neugierig geworden. Gestern Abend habe ich direkt angefangen zu lesen und bisher gefällt es mir richtig gut. Ich mag den Schreibstil, und die Geschichte scheint sich auch in eine Richtung zu entwickeln, die mir zusagt. Allerdings musste ich beim Lesen immer wieder an Tim Burtons Film „Sleepy Hollow“ denken. Die Romanfigur Icherios Creihn erinnert mich nicht nur wegen des ähnlich klingenden Namens ziemlich an Johnny Depp aka Ichabod Crane, auch die Handlung zeigt gewisse Parallelen zum Film. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.

Das zweite Buch mit dem etwas plakativen Titel Schönheit aus der Natur – Naturkosmetik selbst herstellen kenne ich von einer lieben Bekannten. Wir teilen seit Kurzem ein gemeinsames Hobby: das Seifesieden und Herstellen von Naturkosmetik. Davon werde ich in naher Zukunft noch in einem gesonderten Artikel berichten. Da musste ich das Buch natürlich einfach haben. Die Rezepte sind super und schön bebildert und ich würde gern so ungefähr jedes einzelne nachbrauen. Mal sehen, ob und wann ich dazu komme.

Hach, ich freu mich noch immer total über die Überraschungspost und begrabbele ständig meine beiden Errungenschaften. Ich merke immer wieder: ich hab halt einfach einen tollen Mann. Zum Glück kommt er heute Abend nach Hause 🙂

Ostergelee Karotte-Orange

Passend zu Ostern habe ich mir wieder eine Gelee-Variante einfallen lassen. Ja, es mag etwas ungewöhlich anmuten, aber ich habe dafür Karottensaft verarbeitet. Und ich muss sagen: mir schmeckt’s. Euch vielleicht ja auch?

Textmarker-Stulle

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  • 1 Paket Geliertraum
  • 2 Päckchen Zitronensäure
  • 800 ml Karotten-Direktsaft
  • 200 ml Orangen-Direktsaft
  • 1-2 EL Honig

Die Säfte und den Zucker in einem Topf mischen. Den Honig hinzugeben – je nach gewünschter Intensität nehmt ihr einen oder zwei Esslöffel Honig. Ich habe einen sehr intensiven Kastanienhonig verwendet, da hätte im Nachhinein auch nur ein Esslöffel gereicht.

Das Ganze unter Rühren erhitzen. Sobald es anfängt zu sprudeln, gebe ich die Zitronensäure hinzu. Noch 5 Minuten kochen lassen und dann sofort in heiße, saubere Gläser füllen.

Die fertig befüllten Gläser - ich mag die Farbe

Die fertig befüllten Gläser – ich mag die Farbe

Ich finde das Gelee richtig lecker und außerdem gibt es etwas Abwechslung auf’s Brot. Den Härtetest bei meiner kleinen Tochter hat der Aufstrich heute morgen auch schon bestanden. Und die Farbe sieht einfach klasse aus.