Ein neues Kleid

Der Blog trägt ein neues Kleidchen. Zum ursprünglichen Theme „Dusk“ wurde ein Update veröffentlicht mit dem Namen „Dusk to dawn“. Ja, ich geb’s zu, der Name war ein wichtiges Kriterium dafür, dem bisherigen Style den Rücken zu kehren. Außerdem bilde ich mir ein, dass es so etwas übersichtlicher ausschaut und die Schrift klarer und besser zu lesen ist. Allerdings finde ich es noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass Text und Sidebar vertauscht sind.

Aber so ist das halt mit neuen Klamotten: sie müssen erst eingetragen werden 😉

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Kurioses aus dem Alltag: Ein warmer, gelber Schauer

An diesem „Schmuckstück“ konnte ich kürzlich beim Einkaufen einfach nicht vorbeigehen.

Goldregen

Irre ich mich, oder ist der Name „Goldregen“ für ein Produkt, das man in die Toilette hängt, etwas unglücklich gewählt? Überraschenderweise riecht der WC-Bedufter trotzdem ganz gut… fast ein bisschen wie Orangenlimo.

Die neuen 7 Weltwunder

Gestern lief eine Doku zu den neuen sieben Weltwundern. Vor einigen Jahren hat es sich irgendeine Stiftung zum Ziel gesetzt, neue Weltwunder auszuwählen. Das Ganze fand unter Einbezug der Öffentlichkeit statt, will heißen, jeder auf der ganzen Welt durfte per Internet, Telefon oder SMS abstimmen.

In der Sendung wurden nun also die einzelnen Bauwerke vorgestellt, die damals das Rennen gemacht haben. Eines der neuen Weltwunder habe ich sogar schon live gesehen, nämlich das Kolosseum in Rom. Ich fand es wirklich sehr beeindruckend und kann gut nachvollziehen, warum soviele Menschen dafür abgestimmt haben.

Ebenfalls gewonnen haben:

In meinen Augen sind das alles verdiente Sieger – bis auf die Jesus-Statue in Brasilien. Über die Existenz von Wundern kann man natürlich streiten bis man schwarz wird und ich finde es generell etwas unpassend, diesen Begriff für herausragende architektonische Leistungen zu verwenden, aber wenn man sich mal die alten und neuen Weltwunder so anschaut, fällt der überdimensionierte Christus doch ziemlich aus dem Rahmen. All die anderen Weltwunder wurden zu einer Zeit gebaut, als die technischen Mittel noch weit unter dem heutigen Level lagen. Unter größter Anstrengung wurden die Materialien herangeschafft und die Bauarbeiten voran getrieben, sicherlich sind auch viele Arbeiter dabei verstorben. Allein von der chinesischen Mauer sagt man, dass jeder Meter ein Menschenleben gekostet habe und das Ding ist immerhin um die 9.000 km lang. Die Bauarbeiten für den 30 m hohen Cristo Redentor wurden 1922 begonnen, die Statue besteht aus Beton und ist mit einem Speckstein-Mosaik verziert. Wenn ich mir nun überlege, dass zum Beispiel die Freiheitsstatue älter und höher ist und es zudem noch zwei andere Jesus-Statuen gibt, die ebenfalls höher sind, als die in Rio, kann ich die Wahl erst recht nicht nachvollziehen. Aber man muss ja nicht alles verstehen, gell?

Jedenfalls fand ich den Beitrag recht interessant und suche nun Sponsoren, die uns eine Reise zu den einzelnen neuen Weltwundern spendieren 😉

Frohe Weihnachten!

Und schon wieder ist Weihnachten. Bei uns ist es diesmal das erste Weihnachtsfest, das wir zu dritt verbringen und ich bin schon total gespannt wie unsere Süße auf den Weihnachtsbaum reagieren und wie sie sich beim Geschenke Auspacken anstellen wird.

Weihnachtsmann

Apropos Geschenke… von abraxandria habe ich eine Weihnachtskarte erhalten. Der freundliche Weihnachtsmann vom Bild oben darf nun bei mir wohnen. Vielen, vielen Dank, meine Liebe, ich habe mich sehr gefreut, dass du an mich gedacht hast 🙂

Außerdem habe ich ein kleines Anti-Grinch-Gedicht mitgebracht, über welches ich kürzlich in einer Zeitschrift gestolpert bin. Es ist zwar etwas kitschig, aber hey: wenn es eine Zeit gibt, zu der man ein bisschen rührselig werden darf, dann ist das doch schließlich Weihnachten. Die Aussage dahinter finde ich jedenfalls schön und es lohnt sich, zumindest einige Minuten für das Lesen der Zeilen aufzuwenden.

***
 
Wenn keiner mehr an Wunder glaubt
 
 Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
 dann wird`s auch keins mehr geben.
 Den wer der Hoffnung sich beraubt,
 dem fehlt das Licht zum Leben.
 
 Wenn keiner mehr darauf vertraut,
 dass Wunder noch geschehen,
 wie soll der Mensch in seiner Haut
 sein Leiden überstehen?
 
 Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
 musst du`s allein riskieren:
 Im Baum des Lebens,grün belaubt,
 sind täglich Wunder aufzuspüren.
 
***

Das Gedicht stammt von Elli Michler, einer 1923 geborenen deutschen Lyrikerin. Ich kannte sie bis zu diesem Gedicht nicht, habe nun jedoch ein wenig recherchiert und kann sagen, dass Frau Michler viele lesenswerte Texte verfasst hat. Auf ihrer Homepage kann man noch ein wenig mehr davon lesen, für ihre „lebensbejahende Lyrik“ hat sie offenbar sogar das Verdienstkreuz verliehen bekommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich wünsche euch allen ein gemütliches Weihnachten mit vielen schönen Momenten.

Findling

Beim Gassigehen mit ihrem Hund haben mein Bruder und seine Freundin am Wochenende einen Fund gemacht. Der Hund entdeckte einen Igel, der den beiden zu klein und schwach vorkam, um den Winter in freier Wildbahn zu überstehen. Ehe das Igelchen sich also versah, wurde es eingepackt und mitgenommen. Das hiesige Tierheim nimmt schwache Igel auf und füttert sie durch den Winter, bis sie dann im Frühjahr wieder frisch gestärkt in die Freiheit entlassen werden.

Da es an jenem Tag allerdings schon zu spät für einen Besuch im Tierheim war, wurde das Tierchen erst mal daheim in einer schön ausgepolsterten Box einquartiert und mit Katzenfutter verköstigt.

Der kleine Findling – kaum größer als die Katzenfutterbüchse im Hintergrund

Am Sonntag fuhren mein Bruder und seine Freundin also los, um den Igel abzugeben. Die Dame im Tierheim war alles andere als begeistert und hat die zwei erst einmal zurecht gewiesen: es sei noch viel zu früh, die Igelstation habe noch nicht eröffnet, und überhaupt sei es vor dem ersten Dauerfrost gar nicht nötig, einen Igel einzusammeln. Das Tier wurde dann trotzdem gewogen und brachte gerade mal 250 g auf die Waage. Zu wenig und die Dame war sich nach diesem Ergebnis auch gar nicht mehr so sicher, ob es der Igel tatsächlich geschafft hätte, sich in den wenigen noch verbleibenden Wochen ausreichend Winterspeck anzufuttern. Also durfte der Kleine bleiben und wird nun den Winter im Tierheim verbringen. Wir hoffen, dass er die kommenden Monate gut übersteht und im Frühling wieder frische Luft schnappen darf.

Sudoku find ich übrigens blöd, Kreuzworträtsel sind mir lieber… aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache 😉

Idylle

 

 

Darf ich vorstellen? Das ist der Blick von unserem Schlafzimmerfenster aus.

Oft sieht man da Wolken aufsteigen, die an einen Atompilz erinnern. Naja, oder zumindest an einen Pfifferling 😉

Lustigerweise kommen die Wolken aus den Kühltürmen des nicht weit von uns entfernten AKWs. Luftlinie sind das vielleicht etwas über 20 km.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Atomausstieg gar nicht so verkehrt finde?

Warum eigentlich…

…sieht man auf Automaten-Passfotos immer wie ein Schwerverbrecher auf einem dieser amerikanischen Knastfotos aus?

Meine Krankenkasse hatte mich vor Kurzem darüber informiert, dass ein aktuelles Foto von mir für die neue Versicherungskarte benötigt wird. Da ich kein Passbild mehr da hatte, musste ein Neues her. Der Geiz trieb mich also zum nächsten Passbild-Automaten, wer gibt dafür schon Geld für den Fotografen aus?! Im Automat entstand dieses fotografische Meisterwerk:

Ich weiß schon jetzt, dass ich mich jedes Mal über dieses bescheuerte Bild ärgern werde, wenn ich meine Versicherungskarte in die Finger bekomme. Selbst schuld. Dennoch habe ich eins der Bilder an meine Krankenkasse geschickt, dann haben die Sozialversicherungsangestellten auch mal was zu Lachen. Zu allem Übel habe ich noch drei Fotos übrig, mit denen ich nichts anzufangen weiß. Vorschläge?