81,6 Kilogramm

Das ist die Menge an Lebensmitteln, die jeder Deutsche laut einer Studie im Auftrag des zuständigen Bundesministeriums durchschnittlich im Jahr in die Tonne kloppt. Klingt unglaublich, oder? Wenn man ein wenig darüber nachdenkt, wird’s sogar noch unglaublicher. 81,6 Kilo, das entspricht nämlich beispielsweise…

  • 163 Brotlaiben
  • 1511 Eiern der Gewichtsklasse M
  • 1898 Cherry-Tomaten
  • 544 Bechern Joghurt
  • 680 Portionen Pommes
  • 408 Beuteln Gummibärchen

Ich muss gestehen, dass auch ich ab und an mal Lebensmittel entsorgen muss. Meist sind das dann solche Produkte, die ich im Überschwang in den Einkaufswagen gepackt habe – hungrig einkaufen gehen ist sowieso immer gefährlich! – oder Dinge, die ich selber aufessen muss, weil der Gockel sie nicht mag oder Sachen, die im Kühlschrank oder in der Speisekammer nach hinten rutschen und dort schlichtweg von mir vergessen werden.

Wenn ich etwas wegwerfen muss, habe ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen. Zum Glück kommt es nicht allzu oft vor und ich glaube bzw. hoffe, dass ich mit meiner Jahresmenge unter dem Durchnschnitt liege. Genau kann ich es aber natürlich nicht sagen, wer zählt da schon mit.

Das letzte Mal ist jedenfalls noch gar nicht so lange her. Von meiner Erdbeertorte zum Vatertag waren noch einige Erdbeeren übrig, die ich in einem Schälchen in den Kühlschrank gestellt habe… und dort erst wieder gefunden habe, als ihnen von der Warterei schon grünes Fell gewachsen war. Ich schaue ja nun wirklich nicht penibel auf das Verfallsdatum, aber das wäre mir dann doch zu krass gewesen.

Ich bemühe mich sehr, keine Lebensmittel zu vergeuden, dennoch kommt es immer wieder vor. Vielleicht klappt es ja zukünftig mit dieser enormen Zahl im Hinterkopf besser.

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4 Kommentare zu “81,6 Kilogramm

  1. abraxandria sagt:

    das ist schon erschreckend.
    ich bin da auch nicht frei von. uff.
    und erdbeeren werden so schnell schlecht, seufz.

  2. Dangerblood sagt:

    Das ist auf jeden Fall eine Schande. Natürlich noch gefördert von den Mindesthaltbarkeits-Phoberikern (ich bloggte ja auch mal darüber), die mit Ablauf des Datums alles wegschmeissen.

    • rennhenn sagt:

      Nun ja, aber ich glaube nicht, dass das so einen großen Teil ausmacht. Wenn ich mich recht erinnere, lag’s eher daran, dass man seine Vorräte nicht im Blick hat oder die Lebensmittel falsch lagert. Müsste man aber nochmals in der Studie nachlesen.

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