Wie man sich bettet, so liegt man

Kürzlich lief im Fernsehen bei einem sogenannten Boulevardmagazin ein Beitrag darüber, was die Deutschen nachts so tragen. Ja, dieses hochbrisante Thema ist definitiv nicht nur eine TV-Berichterstattung wert, sondern auch einen Artikel in meinem Blog 😉

Um also herauszufinden, in welche Gewänder sich der Durchschnittsdeutsche nachts so hüllt, wurde eine Reporterin von Tür zu Tür geschickt. Es haben sich tatsächlich einige dazu bereit erklärt, ihre nächtlichen Outfits am eigenen Leib vor der Kamera zu präsentieren. Fazit: man bevorzugt den bequemen Schlabberlook; Schlafanzüge oder Sleepshirts bei den Damen, Boxershorts oder Jogginghosen bei den Herren.

Allerdings schien diese Auswahl bei der Reporterin und den Redakteuren der Sendung nicht so gut anzukommen, prompt wurden in Einspielern die momentanen Schlaftrends vorgestellt. Ganz in sind anscheinend – man halte sich fest – karierte Flanellschlafanzüge, die sowohl Männlein als auch Weiblein optimal für’s Schlafen einkleiden. Ob das nun wirklich Boxershorts und Sleepshirts schlägt sei mal dahin gestellt. Die nächsten Trends waren da schon interessanter: für die Damen knappe Seidenhöschen mit passendem Oberteil dazu oder Negligés.

Nun habe ich mir mal überlegt wie ich mich abends so zum Schlafen bette. Ich muss zugeben, ich halte es wie die Befragten: Schlafanzughose und dazu ein Shirt. Auch der Gockel hält sich an die Variante Boxershorts mit Shirt. Womit mal wieder bewiesen wäre wie uncool wir sind 😉 Eine karierte Flanellschlafanzughose besitze ich übrigens ebenfalls… ich kann allerdings nicht behaupten, mich darin bisher besonders trendy gefühlt zu haben.

Aber mal ehrlich: wer steigt bitte jeden Abend so aufgestylt in die Kiste? Die Models im Einspieler haben sich ja vorher sogar noch geschminkt (komischerweise mach ich es immer grade andersherum). Zum Schlafen will ich es bequem haben. Negligés mögen ja hübsch ausschauen, aber wirklich angenehm zum Schlafen finde ich die Dinger nicht. Zweimal umgedreht und das Stöffchen wickelt sich pythonartig um einen herum und schnürt einem die Luft ab. Aber vielleicht bin ich ja nur zu grobmotorisch veranlagt für derartiges. Erzählt doch mal: wie legt ihr euch abends schlafen?

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8 Kommentare zu “Wie man sich bettet, so liegt man

  1. Liebe Rennhenn,
    ich bin da ganz ehrlich, ich habe im Winter gern mal meinen Schlafanzug aus Baumwolle an. Wenn es nicht kalt ist im Sommer schlafe ich schon mal nackt, oder mit Slip und dünnem Hemdchen, oder nur mit Slip und oben rum gar nichts an. g* Ich bin da nicht so fest gelegt. Mein „Sexy Man“ schläft grundsätzlich nackt. 🙂
    Liebe Grüße

    • rennhenn sagt:

      Ach ja, die Nacktschläfer-Variante. Die hab ich vergessen zu erwähnen… ist laut Bericht auch ok, ihr seid also voll im Trend, Glückwunsch 😉

  2. Martin sagt:

    Also ich hab immer Jahreszeitabhängig an. Im Sommer und wenns halt noch recht warm ist Boxershorts mit T-Shirt im Winter dann lange Hose mit T-Shirt, manchmal auch ein Langarm-Shirt.
    Wünsch dir einen schönen 1. Advent. Gruß Martin

  3. Erdbeere sagt:

    Na wer wohl, die it girls *breit grins*

    Lieben gehöre-auch-eher-der-nicht-it-girl-Fraktion-an-Gruß
    Erdbeere

    • rennhenn sagt:

      Ach, die It-Girls. Na, da müsste ich mich aber in jeder Hinsicht noch stark verändern, um da dazu zu gehören *hüstel*

  4. Soni sagt:

    Grins, einen karierten Flanellschlafanzug hab ich mir sogar mal gekauft. Nicht, weil er Trendy ist, sondern warm. Angehabt hab ich den 2 Mal, seit dem liegt er im Schrank, weil die Schlafanzughosen irgendwann hochrutschen und ein Knäul am Knie bilden – lästig. Also zurück zur normalen Variante – T-Shirt.

    LG Soni

  5. rennhenn sagt:

    Also mit Schlafanzughosen komm ich komischerweise klar. Das Oberteil meines Schlafanzugs ist langärmlig – das hab ich so selten an, ich bin nämlich alles andere als verfroren.

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