Lesen was my first love…

Ich mochte Bücher schon immer gerne. Als ich noch klein war, musste meine Uroma immer Vorlesemarathons für mich veranstalten. Meine Lieblingsbüchlein musste sie mir immer und immer wieder vorlesen, oft direkt nachdem sie die letzten Worte vorgelesen hatte – sehr zu ihrem Leidwesen.

Mein Eintritt in die Grundschule erleichterte ihr das Leben schließlich. Sobald ich nämlich Lesen konnte, hab ich’s dann selber gemacht. Von da an habe ich zu allen möglichen Gelegenheiten Bücher geschenkt bekommen und außerdem war ich stolze Besitzerin eines Leihausweises unserer Dorfbücherei.

Inzwischen haben sich zahlreiche Bücher angesammelt. Ich habe zwei Regale voll und wenn das so weiter geht, muss ein weiteres her. Ich leide unter akuter Bücher-Zwangskauferitis und so komme ich selten durch eine Buchhandlung ohne mindestens ein Buch mitzunehmen.

Wenn ich lese, stecke ich richtig in der Geschichte drin und kriege dann auch oft nix mehr mit von der Außenwelt. Bei vielen Büchern tut es mir richtig leid, wenn ich sie fertig gelesen habe und so einige Charaktere aus den verschiedensten Büchern sind mir mit der Zeit sehr wichtig geworden. Obwohl ich eine ellenlage Das-will-ich-unbedingt-noch-Lesen-Liste habe, lese ich manche Bücher öfter. Wenn das Buch gut ist, geht das, weil man jedesmal etwas anderes entdeckt und in unterschiedlichen Lebenssituationen das Buch anders deutet. Das finde ich spannend.

Das Buch, das ich gerade lese, ist mein ständiger Begleiter. Das kommt morgens in die Tasche und wenn ich die Möglichkeit habe zu lesen, dann tu ich’s. Ich verreise auch nie ohne Lektüre. Deswegen bevorzuge ich Taschenbücher, weil die einfach handlicher sind. Meine Bücher behandle ich pfleglich, ich mag es nicht, wenn Eselsohren drin sind oder wenn Bücher beim Lesen umgeklappt werden. Trotzdem dürfen sie auf jeden Fall gelesen ausschauen.

Das Verleihen von Büchern ist für mich kein Problem. Die Bücher dürfen dann auch lange wegbleiben, ich bin da nicht empfindlich. Manche Bücher habe ich auch schon verliehen und aus verschiedenen Gründen nicht mehr wieder bekommen. Das tut mir dann zwar kurz leid, aber irgendwie find ich’s auch schön, wenn das Buch beim anderen bleibt und zukünftig sein Bücherregal erweitert und demjenigen vielleicht das eine oder andere Mal Freude beim Lesen bereitet. Einige dieser Bücher habe ich mir wieder nachgekauft, andere nicht. Manchmal leihe ich mir auch von anderen Bücher – wenn die mir dann richtig gut gefallen, dann kauf ich mir die hinterher auch selber.

Fazit: Man kann einfach NIEMALS genug Bücher haben. Und die Henne fände ihr Leben ohne Bücher nur halb so schön.

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2 Kommentare zu “Lesen was my first love…

  1. Soni sagt:

    Oh ja ich finde Bücher auch total klasse und hab ich erst mal angefangen leg ich das Buch meist erst wieder weg, wenn ich es zu Ende gelesen habe. Die für mich wichtigen Bücher behalte ich auch, andere sortiere ich von Zeit zu Zeit aus, wenn das Bücherregal mal wieder überquillt und gebe die Bücher dann an ein Behindertenzentrum. Da erfüllen sie dann auch noch einen guten Zweck.

    LG Soni

  2. rennhenn sagt:

    Das ist eine gute Idee. Kann mich nur leider von keinem Buch trennen *seufz*
    Wenn ich’s aber mal schaffen sollte, werde ich wohl mal in den Krankenhäusern anfragen – in Ulm gibt’s ja genug davon. Die Langzeitpatienten freuen sich da auch drüber.

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