Muttertag

Heute ist Muttertag – ich hoffe, ihr habt alle dran gedacht und macht eurer Mama eine besondere Freude 😉

Aber woher kommt dieser Tag eigentlich?

Alles begann 1865 mit der amerikanischen Frauenbewegung unter dem Namen Mothers Friedship Day, organisiert von einer Ms Jarvis. 1870 setzte sich eine Ms Howe verstärkt für eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort „peace and motherhood“ ein, hier wurde gegen Krieg und das Opfern zahlreicher Söhne protestiert.

In Deutschland wurde das Thema ca. 1922 freudig vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ aufgegriffen… frei nach dem Motto: ehret die Mutter und verschenkt Blumen 😉 Einige Jahre später zur Nazizeit hat der Herr mit dem Bärtchen und dem adretten Scheitel das Ganze ja bekanntermaßen für seine Propaganda instumentalisiert. Heutzutage sind wir wieder beim Anfang angekommen: der Muttertag hat keine politische Bedeutung mehr, stattdessen freuen sich die Blumenhändler über das Zusatzgeschäft. Und so schließt sich der Kreis. Näheres zur Entstehung und der Bedeutung dieses Tages kann man bei Wikipedia nachlesen.

Natürlich habe auch ich mir was für meine Mama ausgedacht. Sie hatte sich letzte Woche schon einen Kuchen für den heutigen Tag gewünscht. Das brave Töchterlein hat folgendes zusammengerührt:

Erdbeertorte

 Eine Erdbeertorte… simple Zutaten, aber lecker. Dazu einfach einen Tortenboden backen und mit Erdbeersahne und gestückelten Erdbeeren füllen. Anschließend mit Sahne eincremen und nach Gusto dekorieren. Dem Anlass entsprechend habe ich ein eher kitschiges Zuckedekor verwendet 😉

Und da ein Kuchen meiner Meinung nach etwas wenig ist (zumal sie sich den ja gewünscht hatte und die Überraschung somit eher etwas mau ausfallen würde) und ich meiner lieben Frau Mama noch gerne eine kleine Freude machen wollte, habe ich noch die Nadel geschwungen. Hatte vor längerer Zeit einen hübschen Stoffrest in einem schwedischen Möbelhaus ergattern können. Der musste nun dran glauben. Heraus kam nach einigen Stunden Arbeit folgendes:

Handtasche01

 Einmal ein Bild in voller Pracht

Handtasche02Und hier im Detail

Bin gespannt, was sie dazu meint. Noch gespannter bin ich wie lange die Tasche hält… ist meine erste und wenn man genauer hinguckt, kann man an einigen Stellen durchaus erkennen, dass sie von einer Nähanfängerin gemacht wurde *dumdidum*

Wie verbringt ihr denn Muttertag? Und habt ihr euch was Nettes für eure Mütter ausgedacht?

Bin gespannt. Euch allen einen schönen Sonntag!

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15 Kommentare zu “Muttertag

  1. frauwolkenlos sagt:

    Aber Hallo!! Die Torte sieht aber seeehr lecker aus. Mjam..
    Die Tasche ist der Knaller. Ich kann zwar nähen, aber eine Tasche habe ich noch nie gemacht. Du bist ja ein richtiges Naturtalent. 🙂
    Meine Mum hat schon gestern einen schönen Blumenstrauß bekommen. Mein Vater und meine Mutter sind heute unterwegs um was schönes zusammen zu unternehmen.
    In diesem Sinne:
    Allen Müttern einen schönen Muttertag. 🙂

  2. Andy sagt:

    Auch von mir lles Liebe und ebenso ein Komplimen an die Tasche. Ist echt gut geworden…

  3. rennhenn sagt:

    Die Torte war auch echt lecker *yammi*

    Vielen Dank ihr beiden für die Taschen-Komplimente – bin ehrlich gesagt selber erstaunt, dass es so gut geklappt hat. Meine Mutter hat sich sehr gefreut, aber es kam doch der Spruch: „Das hätt ich dir gar net zugetraut“ *grummel*

    Frau Wolkenlos, wenn du eh schon nähen kannst, wird so eine Tasche ein Leichtes für dich sein. Ist ein ganz simpler Schnitt, innen keine Taschen oder so. Wie hast du denn das Nähen gelernt?

  4. frauwolkenlos sagt:

    Ich habe das von meiner Mutter gelernt. Sie hat uns Kindern als wir klein waren Mäntel, Hosen, Jacken, Röcke und Blusen genäht. Sie hat sich das selber beigebracht und mit Schnittmustern aus Burda Heften angefangen. Bei ihr habe ich mir einiges abgeguckt.
    Ich kann Gardinen, Reißverschlüsse in Hosen, Ausbesserungsarbeiten, Röcke und Hosen kürzen. An ausgefallenere Dinge habe ich mich noch nicht rangewagt. Ich denke, wenn ich mich damit beschäftigen würde könnte ich auch andere Sachen nähen.
    Ich bin aber auch nie auf die tolle Idee gekommen eine Tasche zu nähen.. 🙂
    Ich probiere das irgendwann mal aus. Findest Du nicht auch, dass Stoffe ziemlich teuer sind?
    LG

    • rennhenn sagt:

      Ich bin ja immer ein bissl neidisch, wenn ich höre, dass jemand das Nähe von Kleinauf gelernt hat. Leider war und ist meine Mama nicht sehr begeistert von derartigen Handarbeiten, so dass dies völlig an mir vorbeigegangen ist.

      Wie? Du sollst nix ausgefallenes können? Ich krieg’s ja nicht mal hin, eine Hose richtig hochzunähen *lol* Klamotten ändern und selbst nähen, ist bei mir der nächste Schritt. ich finde das ganz großartig, wenn jemand sowas kann. Halt mich mit deiner Tasche auf dem Laufenden 😉

      Ja, ganz billig sind die nicht. Würde mir dann aber eher ausgefallenere Sachen nähen… vorallem Gewandungen und Gothickram. Da sind die fertigen Kaufsachen noch teurer als der Stoff, da lohnt sich’s wieder. Ansonsten nehm ich gern Stoffreste bei Ikea mit, die Handtasche war ja auch mal ein Rest.

  5. frauwolkenlos sagt:

    Meine Mum hat damals aus der Not eine Tugend gemacht. 3 Kinder kosten eine Menge Geld. Mein Paps war damals Alleinverdiener und das Geld war knapp. Wir sahen aber immer ganz süß aus damals. Ich erinnere mich noch daran, dass ich mit 4 oder 5 Jahren ein gelbes Frühlings Mäntelchen mit einer hellgrünen Schleife an der Seite anhatte. Das war zu meiner Zeit farbtechnisch En Vogue.
    Meine Mutter kann auch super Stricken, Häkeln und solche Sachen. Da bin ich echt ne‘ Krampe dagegen. 🙂
    Wenn ich den passenden Stoff gefunden habe und Lust zum nähen habe (wahrscheinlich erst zum Herbst hin) versuche ich mich auch mal an einer
    Stoff – Tasche ala‘ Rennhenn.
    Kann man mit Mitte 40 noch Gothic – Klamotten tragen? Ich würd‘ ja gern. 🙂

  6. rennhenn sagt:

    Nun, warum nicht? Eine Tugend ist das in jedem Fall. Du hast im Mäntelchen sicherlich putzig ausgeschaut und hast wahrscheinlich nicht viele Kinder getroffen, die dasselbe Stück hatten 😉 Das gefällt mir ja so am Nähen… dass man sich kreativ austoben kann und sich genau die Sachen machen kann, die man im Laden nie findet.

    Uah, Stricken und Häkeln sind nicht meins. Habe das zwar in der Schule gelernt, hab aber die Maschen immer viel zu fest angezogen, dass ich kaum mehr mit der Nadel durchkam *lol* Mittlerweile würde mich aber vorallem das Stricken wieder reizen.

    Zu den Gothic-Klamotten… warum denn nicht? Schick ist, was gefällt. Und ich traue dir jetzt einfach mal unbekannterweise zu, dass du durchaus etwas Stilgeschick besitzt 😉

  7. frauwolkenlos sagt:

    Zu den Gothic-Klamotten… warum denn nicht? Schick ist, was gefällt. Und ich traue dir jetzt einfach mal unbekannterweise zu, dass du durchaus etwas Stilgeschick besitzt
    🙂 Verrückt genug bin ich dafür. 🙂 lol.. Lederhosen trage ich ja auch heute auch noch. 🙂

    Mal so nebenbei:
    Wenn ich mir das heute so betrachte.. Da ist ein Jugendlicher geächtet wenn er keine Markenklamotten trägt.
    Das war damals überhaupt kein Thema als ich noch zur Schule ging. Da waren viele Mitschüler froh wenn sie Mütter hatten die kreativ waren und nähen konnten.
    Stricken ist auch nicht so mein Ding. Da geht’s mir ähnlich wie Dir. Erst waren die Maschen zu fest, dann zu locker. Da hätte man zum Schluss nicht mal einen Scheuerlappen draus machen können.. g*

  8. rennhenn sagt:

    Ich nehm mal an, du meinst nicht die bayrischen Trachtenhosen? 😀 Lederhosen sind total toll, da muss ich schon wieder neidisch auf dich sein. Hab ja leider ne Schokobon-Figur und ich glaub, mir würde das net stehen.

    Dieses Marken-Getue war schon zu meinen Schulhofzeiten modern. Hatte nie Markenklamotten, meine Eltern hatten nicht das Geld für sowas und ich hab auch nie Wert drauf gelegt. Schlampig und verlumpt war ich deswegen aber bei Weitem nicht, du meine Güte. War dann eben immer „uncool“, aber man gewöhnt sich an alles 😉
    Schade, dass viele Menschen einen so hohen Stellenwert auf Äußerlichkeiten legen.

  9. frauwolkenlos sagt:

    Och nööö. Keine Trachtenlederhosen. Auf mich muss man wirklich nicht neidisch sein.
    Ich hab‘ auch so meine Körperlichen Schwachstellen…
    Meine Lederhose bekomme ich zurzeit auch gar nicht an. Kein Wunder wenn. Ich habe seit dem letzten Jahr 10 Kilo zugenommen. Grr..

    In unserer Gesellschaft wird leider „in der Hauptsache“ auf Äußerlichkeiten Wert gelegt.
    Ich finde das sowas von furchtbar…
    LG

  10. Sebastian sagt:

    Und schon ist er wieder vorbei der Muttertag und wir haben noch 363 Tage wieder Ruhe… 😉

    Na.. Spass beiseite.. und Dir ist alles gelungen!

  11. rennhenn sagt:

    Hallo und willkommen, Sebastian 😀
    Ganz unrecht hast du ja nicht… die Werbung greift das Thema ja an allen Ecken und Enden auf, damit man auch ja schön Geld ausgibt für die werte Mama.

    Frau Wolkenlos, das ist natürlich ärgerlich, vorallem wenn man so eine tolle Hose im Schrank hat und sie nun gar nicht mehr ausführen kann. Kenn ich nur zu gut 😉
    Ja, viele schließen leider von Äußerlichkeiten auf den ganzen Menschen… ich kann mich da leider nicht ausnehmen. Irgendwie ist es schon in einem drin, dass man sich bei manchen Leuten auf den ersten Blick denkt „Wie sieht der/die denn aus?!“

  12. HiPPiE sagt:

    Tja, ich habe extra nicht angerufen, weil ich so etwas dämlich finde, ählich wie Geburtstage oder Weihnachten.

  13. rennhenn sagt:

    Hach ja, der böse Kommerz 😉 Steh da normalerweise auch nicht so drauf, vorallem Valentinstag find ich ganz furchtbar. Aber da ich weiß, dass sich meine Mutter auch am Muttertag über eine Aufmerksamkeit freut und sie sich das auch verdient hat, lass ich mir trotzdem jedes Jahr was einfallen.

  14. Daniel sagt:

    Hallo,
    sehr umfassender Artikel und tolle Tasche 🙂
    Hier habe ich die Bedeutung des Muttertag gefunden, wenn sich jemand dafür interessiert. Ich kann dir nur sagen, dass sich die Mutter über deine Geschenke freuen wird. Besonders die Tasche sieht sehr exklusiv aus 😉

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