Vegetarisch gefüllte Paprika
Ich schaue jeden Nachmittag auf SIXX Jamie Oliver. Der Typ ist zwar irgendwie extrem zappelig und übermotiviert, aber ich mag seine Art zu kochen, weil die meisten Gerichte ganz simpel und einfach zuzubereiten sind. Neulich gab es gefüllte Paprika, was mich darauf brachte, doch auch mal wieder welche zu machen. Allerdings wollte ich eine fleischlose Variante ausprobieren. Was dabei herausgekommen ist? Schaut selbst!
Was ihr dazu braucht:
- 2 Paprika
- 4 gehäufte EL Ebly
- 1 Viertel Zucchini
- 1 Viertel Fenchelknolle
- 8 Kirschtomaten
- 150 g Feta
- 1 Zweig Minze
- 1 Zweig Petersilie
- 3 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Backofen auf 200° vorheizen.
Ebly in gesalzenem Wasser weich kochen. Das dauert nicht lang, vielleicht so 10 Minuten.
Währenddessen die beiden Paprikaschoten halbieren und entkernen.
Zucchini, Fenchel, Tomaten und Feta fein würfeln und in einer Schüssel vermischen. Minze und Petersilie hacken und dazu geben. Das gekochte Ebly ebenfalls untermischen und dann mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Füllung in die Paprikahälften geben und anschließend in eine Auflaufform setzen. Die Form habe ich mit wenig Olivenöl gefettet, damit nichts anklebt.
Die Form mit Alufolie bedecken und in den Ofen geben. Nach 20 Minuten kommt die Folie runter, die Paprikas bleiben jedoch noch für 10 Minuten im Ofen, damit sie ein bisschen Farbe kriegen.
Fertig! Wir haben ein Brötchen dazu gegessen, es passen aber sicherlich auch Reis oder ein schöner Blattsalat dazu.
Henn’s Kitchen macht dicht
Vor einiger Zeit habe ich mir einen Zweitblog angelegt, um dort meine Rezepte zu veröffentlichen: Henn’s Kitchen.
Allerdings war die Besucherzahl von Anfang an verschwindend gering. Ob es nun daran lag, dass die Leser den Zweitblog nicht kannten oder die Rezepte doof fanden, weiß ich nicht. Auf jeden Fall fand ich es zunehmend mühselig, den Zweitblog zu halten. Die Zeit, die ich für das Schreiben habe, ist seit der Geburt meiner Tochter ziemlich geschrumpft und so ist es schwierig, regelmäßig Artikel in zwei Blogs zu veröffentlichen. Da nun also mein letzter Artikel im Dezember erschienen ist, habe ich beschlossen, die Küche zu schließen.
Von nun an werde ich Rezepte, die ich für mitteilungswürdig halte, einfach hier im Blog einstellen. Ich denke, das passt gut rein, da dieser Blog ja kein bestimmtes Thema verfolgt und man muss nicht mehr hin und her klickern. Die bereits in Henn’s Kitchen veröffentlichten Rezepte bleiben dort erstmal weiterhin zum Nachlesen bestehen.
Info Ende
Erdbeertorte und verunfallte Resteverwertung
Zum Vatertag habe ich mich mal wieder in die Küche verzogen, um zu backen. Eine Erdbeertorte ist es geworden, und zwar nach dem Rezept der Mutter einer Freundin. Sie hat die Torte früher zu jedem Geburtstag meiner Freundin gemacht und ich fand sie immer total lecker. Die Torte hält sich an die simple, aber leckere Formel “Erdbeere liebt Schlagsahne”. Im Klartext bedeutet das also Biskuitboden, mit Erdbeeren und Vanille-Sahne gefüllt. An sich nichts Besonderes, aber ich mag so schlichte Dinge und der Geschmack ist wirklich toll
Vom Biskuit sind noch zwei Eiweiß übrig geblieben, die ich erstmal im Kühlschrank zwischengelagert habe. In einem meiner Backbücher habe ich dann eine fixe Verwertungsmöglichkeit entdeckt und so habe ich daraus kurzerhand Ingwer-Cracker fabriziert.
Leider gab es bei der Backzeit ein kleines Problem, da habe ich mich wohl ein bisschen verschätzt *öhem* Bis auf ein paar wenige Stücke musste ich das ganze Blech entsorgen, da ich die Kekse im Eifer des Gefechts karbonisiert hatte. Ironischerweise steht im Rezept, dass die Cracker besonders gut schmecken, wenn sie richtig knusprig sind und man sie notfalls nochmal nachbacken soll… ich glaube ja fast, dass ich mir das sparen kann.
Buchtipp: Cupcakes leicht gemacht
Ich backe gerne, oft auch Muffins. Cupcakes wollte ich schon lange mal machen, aber irgendwie hat mir dann immer die Muße gefehlt bzw. ich hab’s schlichtweg verpeilt. Nun bin ich kürzlich über das Backbuch Cupcakes leicht gemacht gestolpert. Bei dem unschlagbaren Preis von € 4,99 musste ich es einfach mitnehmen.
Das Buch bietet 80 verschiedene Rezepte, man hat also ordentlich zu tun, wenn man alle mal austesten möchte
Was ich besonders gut finde, ist die 40 Seiten starke Einleitung, in der Grundrezepte für die Cupcakes und verschiedenen Toppings gelistet sind. Außerdem werden Dekoideen vorgestellt und man bekommt den einen oder anderen hilfreichen Tipp, was man beim Backen beachten sollte.
Und so habe ich mich also kurz darauf mal an Cupcakes versucht. Ich muss gestehen, ich habe kein Rezept aus dem Buch genommen, sondern mein Stammrezept für Blaubeermuffins. Beim Topping habe ich mich allerdings vom Buch inspirieren lassen, ein paar Rezepte angeschaut und mir was eigenes zusammengebastelt.
Und weil das Topping super bei meinem Testessern angekommen ist, hier noch das Rezept:
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Limettentopping
- 200 g weiße Schokolade
- 100 g Frischkäse
- 1 Limette
Die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in einer Schüssel glatt rühren. Die Schale der Limette raspeln und zusammen mit 2 Teelöffeln Limettensaft (oder mehr oder weniger je nach gewünschter Intensität) zum Frischkäse geben und unterrühren. Zum Schluß die geschmolzene Schokolade einrühren.
Die Creme am besten noch für ein Stündchen in den Kühlschrank geben. Dann wird sie gut fest und man kann sie schön auf die Muffins streichen. Zucker ist meiner Meinung nach nicht mehr nötig, da durch die weiße Schoki schon genug Süße vorhanden ist.
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